Titelaufnahme

Titel
Eine Auseinandersetzung mit Tugendhats Ethik : elementare Interessen und Anlagen des Menschen als Begründung für Moral? / vorgelegt von Anna Thoma
Verfasser/ VerfasserinThoma, Anna
Begutachter / BegutachterinMeyer Lukas
Erschienen2012
Umfang92 S. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Tugendhat, Ernst / Ethik / Tugendhat, Ernst / Ethik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-38519 Persistent Identifier (URN)
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Eine Auseinandersetzung mit Tugendhats Ethik [0.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Themen und Fragen, die ich mir in meiner Diplomarbeit anhand Ernst Tugendhats Buch "Vorlesungen über Ethik" behandeln will, sollen beantworten, warum Moral uns alle betrifft und diese universell ist. Diese Fragen würden anhand evolutionärer und psychologischer Theorien ergänzt und auch kritisiert werden. Anfangen will ich damit Tugendhats Normensystem anhand der Vorlesungen darzustellen um schließlich anhand der eben genannten psychologischen und evolutionären Theorien, neue Impulse zu setzen und neue Grundlagen heraus zu arbeiten, von denen aus man weiter arbeiten könnte. Evolutionäre Theorien aus dem Grund, weil sie durch die Entstehung des Menschen aus dem Tier erklären können, was uns vom Tier unterscheidet, und Tiefenpsychologie weil sie uns im Gegenteil dazu erklären kann, was uns durch das Unbewusste noch mit dem Tier verbindet. Denn so kann vielleicht erfasst werden wie Moral entstand und in welcher Form sie in uns vorhanden ist. Die Philosophie stellt als Sozialphilosophie auch einen wichtigen Punkt dar, weil Moral auch immer etwas ist, dass in der Gemeinschaft vollzogen wird und sich dort weiter entwickelt. Wir beziehen uns als Menschen immer auf unsere Umwelt, weil wir soziale Wesen sind. Mit den Ansichten des Psychoanalytikers Erich Fromm will ich so auch zeigen, dass die Unterdrückung dessen was potentiell in unserer Psyche ist, zu seelischen Problemen führen kann. Ich hoffe auf dieser Grundlage den Menschen und vor allem den Verteidigern der Menschenrechte etwas an die Hand geben zu können, mit den gegen eine relativistische Form der Moral, und für eine universelle Moral argumentiert werden kann. So sollen die naturwissenschaftlichen Ansätze, die ich in meine Arbeit einbringe, sollen die Allgemeinheit und Universalität der Moral einsehbar und verständlich für jeden machen.

Zusammenfassung (Englisch)

The subjects and questions, I want to treat in my diploma thesis by consulting Ernst Tugendhats work ''Vorlesungen über Ethik'', revolve around the key question, why moral and ethics concern all of us and why both are universal because of that. Evolutionary and psychological theories will expand this, but also critizise it. I want to start with explaining Tugendhat's standardssystem (based on his ''Vorlesungen'') to set new impulses and the base for further consideration by concerning those psychological and evolutionary theories. These approaches, that can be seen as alternative theories to Tugendhats moral concept, has been selected, because I consider them as fundamental research of moral systems. On one hand, evolutionary theories as they describe the development of humans out of animals and the difference between those species nowadays and on the other hand, depth psychology theories as they explain the unconscious what is still the connection between humans and animals. So this can or should grasp how moral arose an which kind of it exists in all of us. Social philosophy is another essential part of moral, since moral is always carried out and developed (further) in societies ? humans are constantly refering to their environment, because they (we all) are social beings. If this can be demonstrated, then moral has to be seen as inherent in humans, regardless wether it is lived out or not.By the means of Erich Fromm's psychoanalytical ideas, I want to show that repression of what is potentially a part of our mind could lead to mental problems. By covering all of this, I hope I lay the bases of arguments against relativistic moral system theories and for a universal one ? for the benefit of all human rights advocates and virtually for all humans. Thus the natural scientific approaches of my diploma thesis should support anybody understanding, that moral is a general and universal phenomenom.