Titelaufnahme

Titel
Mutterschaft im Zeitalter der Reproduktionsmedizin : Mutterliebe, Kinderwunsch und die Möglichkeiten der Fortpflanzungsmedizin / vorgelegt von Selina Schenkel
Verfasser/ VerfasserinSchenkel, Selina
Begutachter / BegutachterinHopfner Johanna
Erschienen2012
Umfang103 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Reproduktionsmedizin / Mutterschaft / Reproduktionsmedizin / Mutterschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-38264 Persistent Identifier (URN)
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Mutterschaft im Zeitalter der Reproduktionsmedizin [0.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach dem Kinderwunsch, den Veränderungen in Bezug auf Mutterschaft und den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin. Diese sind immer vielfältiger und ermöglichen es, vielen die kinderlos sind, sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen. Es wird aber auch hinterfragt, ob dieser Wunsch, von den gesellschaftlichen Erwartungen beeinflusst wird. Indem die Möglichkeiten und Methoden der Reproduktionsmedizin immer umfassender werden, wird auch der Druck erhöht, diese in Anspruch zu nehmen. Basierend auf einem historischem Rückblick über die Entstehung der Mutterliebe und den daraus resultierenden Forderungen an die Frauen, schließt die Frage nach dem Kinderwunsch an. Darauf folgt eine kritische Betrachtung der Reproduktionsmedizin, neben einer Beschreibung der aktuell gängigen Verfahren wird auch die gesetzliche Lage berücksichtigt. Die ethischen Bedenken in Bezug auf die Anwendung dieser Methoden, sind ebenso Teil dieser Arbeit, und werden mittels Fallbeispielen ergänzt. In Österreich zwar nicht zulässig, für die Kritik aber unumgänglich, werden auch Leihmutterschaft und Eizellspende thematisiert, da sie zu gravierenden Problemen führen können. Einerseits für die Frauen, welche sich als Spenderinnen oder Leihmütter zur Verfügung stellen, andererseits aber auch für jene Personen, die eine solche in Anspruch nehmen. Für die Pädagogik wesentlich sind die Identitätsfindungsprobleme bei den, durch reproduktionsmedizinische Verfahren entstandenen, Kindern. Die Reproduktionsmedizin gewinnt in Bezug auf den Kinderwunsch zunehmend an Bedeutung, die Studien zu den Auswirkungen und Folgeproblemen sind aber noch gering. Es gibt jedoch Erkenntnisse, die belegen, dass die Anwendung dieser Verfahren nicht immer unbedenklich ist. Die vorliegende Arbeit soll verdeutlichen, wie wichtig eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema ist, vor allem aus Respekt gegenüber den betroffenen Personen, die unter den Folgeproblemen leiden.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma-thesis deals with the question of the desire for children, the changes related to motherhood and the possibility of reproductive medicine. These are becoming more diverse and offer the opportunity to have children for those who are childless. It is also questioned if this wish comes from societal expectations. Because of the fact that the possibilities and methods of reproductive medicine are getting more comprehensive, the pressure to make use of them increases. Based on an historical review on the origins of motherly love and the resulting demands for women, follows the question of the desire of children. After that a critical reflection on reproductive medicine follows, where a description of all the standard methods and an overview of the legal situations are discussed. The ethical concerns using those methods are also part of this work and practical case studies are underlining them. Ova donation and surrogate are also discussed because those themes are very important in sense of a critical point of view, although they are not legalized in Austria. They can cause serious problems on the one hand for the women who are ova donators or surrogates and on the other hand for those who make use of them. In terms of social education children that came into being because of a reproductive medicine method may result in identity problems. The reproductive medicine with regards to the desire of children gains on importance but the scientific studies to the impact and consequential problems are rather infrequent. There is clear evidence that the usage of those methods is not always harmless. This diploma-thesis shows how important it is to look at this subject critically, especially respecting the affected persons that suffer from the consequential problems.