Titelaufnahme

Titel
Softwarelizenzen - Lizenzierung- und Weiterverkauf von Computerprogrammen / von Christian Mitterhumer
Verfasser/ VerfasserinMitterhumer, Christian
Begutachter / BegutachterinStaudegger Elisabeth
Erschienen2011
UmfangV, 76 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Software / Lizenzvergabe / Software / Lizenzvergabe / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-38134 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Softwarelizenzen - Lizenzierung- und Weiterverkauf von Computerprogrammen [0.47 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der heutigen Zeit sind Computer so allgegenwärtig, dass sie zu Gebrauchsgegenständen geworden sind, die von Menschen alltäglich ohne großes Nachdenken benutzt werden. Die Software, die diese Rechner antreibt wirft aber dennoch immer neue Fragen auf. Wie genau funktioniert Softwarelizenzierung in der heutigen Zeit? Unter was setze ich mein Häkchen, wenn ich ein neues Programm installiere und stimmt es letztendlich wirklich, dass ich meine gekaufte Software nicht weiterveräußern darf? Diese Arbeit wird sich mit der Zulässigkeit von technischen Schutzmechanismen, sogenannten DRM-Systemen, der Lizenzierungspraxis von Softwareunternehmen am Beispiel des Softwaregiganten Microsoft und mit der Problematik des Weiterverkaufs von Computerprogrammen und deren Lizenzen beschäftigen.Dazu wird zunächst ein kurzer Blick auf die rechtlichen Grundlagen rund um Software, wie das Zivilrecht, oder das Urheberrecht geworfen. Besondere Aufmerksamkeit verdient in diesem Zusammenhang die Anwendung des Erschöpfungsgrundsatzes auf Online erworbene Software.Auch die Endnutzerlizenz und deren Schutz durch DRM-Systeme wird etwas näher beleuchtet, sowie der Frage nachgegangen, welches Recht zur Anwendung kommt, sollte es einmal zu einem Verstoß gegen eine Endnutzerlizenz kommen.Das Ende der Arbeit bildet dann die Frage der Zulässigkeit des Weiterverkaufs von Softwarelizenzen. Dazu wird der Fall Usedsoft betrachtet. Usedsoft ist ein Unternehmen, das mit dem An- und Weiterverkauf von Softwarelizenzen Geld verdient und deshalb von Oracle, einem Softwarehersteller, verklagt wurde. Der Fall ging bis vor den BGH, der schlussendlich dem EuGH drei Fragen zur Vorabentscheidung vorlegte, da der BGH, der Ansicht war, die Lösung des Problems würde von der Auslegung einer Richtlinie abhängen.Abschließend werden die verschiedenen Probleme rund um den Weiterverkauf von Software analysiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In today?s interconnected world computers are so ubiquitous that they have become commodities used on a daily basis by people without much consideration whatsoever. Nevertheless, questions scrutinizing the software that drives these devices are continuously raised, such as ?How does software licensing work nowadays??, ?What exactly do I check when I am installing a new program??, and ?Is it true that I must not sell this program?? In more detail, this thesis will deal with the admissibility of technical protection mechanisms so-called DRM-systems, the licensing procedures of software companies as exemplified with the software giant Microsoft, and the controversial issues concerning the resale of computer programs and licenses.First, the legal basis of software will be investigated, for instance the civil right and the copyright. In this context particular attention will be paid to the application of the Erschöpfungsgrundsatz to online software purchases. Second, the end-user license and the protection by DRM-systems will be closely examined while at the same time laws that apply in case an existing end-user license is violated will be discussed. Last, the main interest lies on treating the admissibility of reselling software licenses. For this very purpose the attention surrounding the lawsuit against Usedsoft, a company that makes money by purchasing and reselling software licenses, will serve as an example given that it was sued by Oracle, a software producer. In particular, the case was brought forward to the BGH by which three preliminary rulings were submitted to the EuGH because the former argued that the solution of the problem depended on the interpretation of a directive. A discussion highlighting various problems concerning the resale of software licenses will constitute the end of this thesis.