Titelaufnahme

Titel
Die Attraktivität der Heimatregion als Wohnstandort für Studierende nach ihrem Studienabschluss : am Beispiel von Studierenden der Karl-Franzens-Universität Graz und der Lernenden Region Zirbenland / vorgelegt von Jonas Meyer
Verfasser/ VerfasserinMeyer, Jonas
Begutachter / BegutachterinZimmermann Friedrich
Erschienen2012
Umfang114 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Student / Wohnstandort / Heimat / Student / Wohnstandort / Heimat / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-38099 Persistent Identifier (URN)
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Die Attraktivität der Heimatregion als Wohnstandort für Studierende nach ihrem Studienabschluss [2.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nur sehr selten zieht es Akademiker/innen nach dem Studium in ihre Heimatregion zurück. Vor allem periphere Regionen leiden darunter, da die Bildungsinvestitionen für ihre ehemaligen Schüler/innen nun an städtische Regionen verloren gehen und sie außerdem auf die Wertschöpfungs- und Gestaltungskraft der ehemaligen Bürger/innen verzichten müssen. Die vorliegende Masterarbeit greift diese Problemstellung auf und versucht nachzuvollziehen, welche Erwartungen die Studierenden der KFU Graz an ihren späteren Wohnort haben und inwieweit ihre Heimatregion diese Erwartungen erfüllen kann und damit auch attraktiv als zukünftiger Wohnort ist.Nach einer theoretischen Einführung in den ?Capability Approach? nach SEN und NUSSBAUM und dem ?Wert-Erwartungsmodell? in der Migration nach DE JONG/FAWCETT, wurde im empirischen Teil eine Online-Umfrage unter allen Studierenden der KFU Graz durchgeführt. Die Auswertung erfolgte auf mehreren Ebenen (österreichische Bundesebene, steirische Lernende Regionen und die Lernende Region Zirbenland), um die Ergebnisse gegenseitig überprüfen zu können. Der letzte Teil besteht aus der Dokumentation eines Workshops, der im Zirbenland durchgeführt wurde. In diesem diskutierten die Teilnehmer/innen die Ergebnisse der Online-Umfrage und suchten zu verschiedenen Themen nach Lösungen für eine Attraktivitätssteigerung des Zirbenlands.In der Arbeit wird deutlich, dass die Attraktivität von eher peripheren Regionen sich vor allem auf die sogenannten weichen Standortfaktoren stützt (Naturnähe, Lebensqualität, Sicherheit), die Schlüsselfaktoren aber das Angebot der Arbeitsplätze und die Verkehrsinfrastruktur sind. Ein weiteres Augenmerk richtete sich auf die Ortsbindung, die sich bei den zirbenländischen Befragten schon jetzt, aber auch in Zukunft durch ein breites Engagement und den häufigen Besuch bei Freunden und Familie bemerkbar macht. Bei einer möglichen Rückkehr kann dies ein zwar nicht rational begründbarer aber trotzdem sehr wichtiger Faktor sein.

Zusammenfassung (Englisch)

Academics remigrate very rarely to their native region after graduating their studies. Especially peripheral regions suffer from this because they lose educational investments in their former pupils to city regions und have to give up value added and the creative power of their former citizens. This master thesis takes up this problem und tries to comprehend, which expectancies the students of the Karl-Franzens-University Graz have of their future residence and to which extent their native region can accomplish these expectancies in being an attractive residence.Building up on a theoretical introduction on the ?Capability Approach? after SEN and NUSSBAUM and on the ?Value-expectancy-model? after DE JONG/FAWCETT, a survey was conducted among all students of the Karl-Franzens-University Graz in the empirical part. The analysis occured on several levels (Austrian Federal-level, Styrian Learning Regions and the Learning Region Zirbenland). The last part comprises a documentation of a workshop, which took place in the Zirbenland. There, the participants discussed the results of the online-survey and tried to find solutions that would raise the attractiveness of the Zirbenland concerning different matters.This master thesis emphasizes that the attractiveness of peripheral regions is based on so-called soft location factors like having nature in the nearby surrounding, quality of living and security. However, the key-factors are job offers and traffic infrastructure. Furthermore the focus lies on regional identity that is noticeable through a high engagement and frequent visits of friends and family, now as well as in the future. Although this might not be very reasonable it still can be a decisive factor for a return.