Titelaufnahme

Titel
Jugendschutz in der Steiermark : eine Fallstudie zur Drogensituation Grazer Jugendlicher / vorgelegt von Bianca Bzik
Verfasser/ VerfasserinBzik, Bianca
Begutachter / BegutachterinHopfner Johanna
Erschienen2011
UmfangVIII, 131 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Jugendschutz / Drogenmissbrauch
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37574 Persistent Identifier (URN)
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Jugendschutz in der Steiermark [1.79 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Drogengebrauch Grazer Jugendlicher und den Methoden unserer Gesellschaft mit diesem umzugehen ? dem Jugendschutz ? auseinander. Jugendschutz soll gewährleisten, dass Jugendliche vor negativen Einflüssen wie einer Suchterkrankung geschützt werden. Mit Hilfe des Jugendschutzgesetzes und Pädagogischer Interventionen werden in der Steiermark Grenzen festgelegt und präventive Maßnahmen durchgeführt. Aber kann der bestehende Ansatz überhaupt zufriedenstellende Ergebnisse liefern? Der Beantwortung dieser Frage wird im theoretischen Teil auf den Grund gegangen. Dieser setzt sich, mit der Bedeutung des Kindes- und Jugendalters auseinander, beschreibt Merkmale und Ziele des Jugendschutzes, stellt aktuelle Jugendschutzmaßnahmen der Steiermark vor, beschäftigt sich kritisch mit der Differenzierung von Legalität und Illegalität sowie der Wirkung von Verboten auf Jugendliche. Außerdem werden Sucht- und Gesundheitsgefährdende Mittel vorgestellt, der Soziokulturelle Drogenkonsum durchleuchtet und bestehende Präventionsmodelle miteinander verglichen. Im empirischen Teil werden die forschungsleitenden Fragen beantwortet, die an den theoretischen Teil anknüpfen. Dazu wurden 55 Jugendliche aus Grazer Jugendzentren mittels Fragebogenerhebung zum Thema Drogen und Drogenprävention befragt. Dadurch wurde ersichtlich, dass die Bekanntheit von legalen als auch von illegalen Drogen sehr hoch ist und eine Vielzahl der Jugendlichen bereits Erfahrungen mit Alkohol, Tabak und Cannabis gesammelt hat. Die Bekanntheit von Drogenberatungsstellen und Präventionsprogrammen erwies sich hingegen als besonders gering und die Inanspruchnahme dieser ist noch geringer. Hinzu kommt, dass sich Jugendliche vorwiegend über Freunde, Medien, Schule und eigene Erfahrungen über Drogen informieren, hingegen kaum das Angebot eines Gesprächs in einer Beratungsstelle oder innerhalb der Familie nützen.

Zusammenfassung (Englisch)

This research paper deals with drug usage of adolescents in Graz and the methods of our society with dealing with it: the youth protection. Youth protection should ensure that juveniles are protected from negative influence as well as addiction of any kind. Limitations and preventative actions are being set by means of youth protection, and educational measures. But can the existing approach provide satisfactory results at all? This question is discussed in the theoretical part of the paper which explains the difference between infancy and adolescence. Furthermore it describes characteristics and goals of youth protection and introduces relevant youth protection measures in Styria. It deals with the critical differentiation of legality and illegality as well as the impact of prohibition on juveniles. Moreover, substances which are at risk for addiction and health are discussed and, the sociocultural drug consumption, and existing preventative measures are being compared. The Empirical part will answer the relevant questions which are tied to the theoretical part. For this purpose 55 teenagers from different youth centers in Graz were asked to fill out a questionnaire concerning tot he subject drugs and drug prevention. As a result, it became evident that awareness of legal, as well as illegal drugs, is very high and a variety of adolescents have already had experience with alcohol, tobacco and cannabis. Awareness of drug-counseling centers and prevention programs, on the other hand, is low and utilization even lower. It should be added that adolescents inform themselves about drugs mostly from other teenagers, media, school, and their own experiences whereas offers from information centers or talks within the family are hardly perceived.