Titelaufnahme

Titel
Das Kölner Hänneschen-Theater im 19. Jahrhundert / vorgelegt von Isabella Schuster
Verfasser/ VerfasserinSchuster, Isabella
Begutachter / BegutachterinMüller-Kampel Beatrix
Erschienen2012
Umfang109 Bl. : 2 Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
SchlagwörterHänneschen, Puppenspiele <Köln> / Geschichte 1800-1900 / Hänneschen, Puppenspiele <Köln> / Geschichte 1800-1900 / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37523 Persistent Identifier (URN)
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Das Kölner Hänneschen-Theater im 19. Jahrhundert [20.3 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und Etablierung des Kölner Hänneschen-Theaters als fixe kölnische Institution im 19. Jahrhundert. Besondere Beachtung erfährt die Lustigen Figur des Hänneschen sowie eine handschriftliche Stücksammlung des Gründers des Hänneschen-Theaters, Johann Christoph Winters, aus dem Jahr 1814. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, wie sehr das Hänneschen-Theater als typisches Beispiel für den Wandel im deutschsprachigen Puppentheater vom Wander- zum sesshaften Marionettentheater an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert gelten kann und auf welchen Traditionen es beruht. Nach einem kurzen Überblick über den politik-historischen Kontext, aus heraus die Gründung des Hänneschen-Theaters zu verstehen ist, folgt ein Kapitel über Charakteristika des deutschsprachigen Puppenspiels im 19. Jahrhundert, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Lustigen Figur im Puppenspiel. Im Anschluss daran werden die Geschichte des Hänneschen-Theaters, dessen wichtigste Vorbilder, wie u.a. die Commedia dell'Arte und dessen wichtigste Figuren präsentiert. Das nächste Kapitel widmet sich den Stoffen und Motiven der Hänneschen-Stücke sowie deren Sprache und Komik. Des Weiteren werden die Besonderheiten einer nur handschriftlich vorhandenen Stücksammlung aus dem Jahr 1814 näher erläutert. Insgesamt ist das Hänneschen-Theater deswegen als außergewöhnlich zu betrachten, weil es, im Unterschied zu anderen Puppentheatern seiner Zeit, seine Stücke in einem vorstädtischen Milieu ansiedelt, seine Figuren durch den Stadt-Land-Kontrast in ständigen komischen Konflikten zueinander stehen und sämtliche Figuren, nicht nur das Hänneschen allein, Träger der Komik sind.

Zusammenfassung (Englisch)

This work is dealing with the origins and the establishment of the Hänneschen-theatre as stable institution in Cologne within the 19th century. Special treatment will be paid to the figure the theatre is named after, the Hänneschen, as well as to a handwritten collection of plays by the founder of the Hänneschen-theatre, Johann Christoph Winters, from the year 1814. It will be discussed, wheter the Hänneschen-theater can be seen as a typical example for the development of resident puppet theatres in the German-speaking areas at the turn from the 18th to the 19th century in contrast to the former non-resident puppet theatres and on which older traditions it is based on. After a short overview of the social-historical context of the time of the origins of the Hänneschen-theatre the characteristics of the puppet theatre in the German speaking areas in the 19th century will be delt with, under special consideration of the role of the "Lustige Figur". Following this the focus will be set on the history of the Hänneschen-theatre, its role models and its characters. The next chapter is dealing with the contents of the Hänneschen-plays as well as with its language and its comical elements. Moreover the pecularities of a collection of Hänneschen-plays from 1814 should be taken under consideration. Finally can be stated that the Hänneschen-theatre is special among other puppet-plays of its time, because the scenery is located in the suburban milieu and all of its characters, not only the Hänneschen itself, are responsible for the funny elements within the plays. Hänneschen, puppet theatre, Commedia dell'arte, Hilarity, Cologne