Titelaufnahme

Titel
Lesbianismo y humor en la poesía de Gloria Fuertes : aproximaciones a la implicación del humor en la expressión lésbica de la autora a la luz del contexto histórico / vorgelegt von Gabriele Hassler
Weitere Titel
Lesbianism and humor in the poetry of Gloria Fuertes. An approach to the implications of humor in the author's lesbian expression in the light of the historical context
Verfasser/ VerfasserinHassler, Gabriele
Begutachter / BegutachterinPfeiffer Erna
Erschienen2012
Umfang131 S. : 3 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt., engl. und span. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheSpanisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Fuertes, Gloria / Lesbische Liebe <Motiv> / Humor <Motiv> / Fuertes, Gloria / Lesbische Liebe <Motiv> / Humor <Motiv> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37364 Persistent Identifier (URN)
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Lesbianismo y humor en la poesía de Gloria Fuertes [0.76 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Basierend auf der kritischen Lektüre des Werks von Gloria Fuertes (Madrid, 1918-1998), analysiert diese Diplomarbeit den Humor als mögliches Ausdrucksmittel angesichts des sozialen und literarischen Tabus weiblicher Homosexualität, in Zusammenhang mit Ideologie und Zensur der Franco-Ära. Als genereller Rahmen bzw. theoretische Fundierung der Untersuchung dienen folgende Konzepte: die "queer theory", ein kritischer Ansatz, der eine Möglichkeit zur Neuorientierung in der Textinterpretation bietet; literarische und psychologische Theorien des Humors; der soziokulturelle und politische Kontext der Poesie von Gloria Fuertes, der als ausschlaggebend für die Erfahrungen der Autorin als lesbische Schriftstellerin und damit für ihre Poesie zu werten ist. Die Textanalyse orientiert sich an vier thematischen Säulen: als Erstes wird untersucht, wie die Autorin ihre Identität als lesbische Dichterin sowie als literarisches Subjekt untermauert und konstruiert. Zweitens wird gezeigt, wie sich die Autorin mittels feministischer Kritik vom phallogozentrischen Diskurs zu distanzieren vermag und dadurch zu einer eigenständigen weiblichen Stimme gelangt. Drittens werden Spuren lesbischer Identität in den Gedichten analysiert, wobei diese verstanden wird als Bewusstsein des eigenen Anders- und Isoliertseins, als Hymne auf das Abweichende und Marginalisierte bzw. als Flexibilität und Vielfalt hinsichtlich des Liebesthemas. Viertens wird darauf eingegangen, wie die Dichterin durch Dekonstruktion der Geschlechterrollen und Subversion der obligatorischen Heterosexualität einen literarischen Raum schafft, der über die Binarismen Mann-Frau und heterosexuell-homosexuell hinausgeht. Der rote Faden dieser Analyse ist stets der Humor (des verbalen Witzes, der Parodie und Infantilisierung von Diskursen), welcher laut der Hypothese dieser Arbeit das Schlüsselelement darstellt, das den Ausdruck einer lesbischen Subjektivität im sozialen und literarischen Klima der Franco-Diktatur erst ermöglicht.

Zusammenfassung (Englisch)

Based on the critical reading of Gloria Fuertes? (Madrid, 1918-1998) poetic work, this paper analyzes humor as a possible means of expression to overcome the social and literary taboo of lesbianism, reflecting the role of ideology and censorship under Franco. In order to introduce lesbian identity in literary analysis, and as a general blueprint for this paper, the following concepts are taken as a starting point: queer theory, a critical approach that allows a re-reading of the texts; the literary and psychological theory of humor; Fuertes? social, cultural and political context, as it determines her experience as a woman, writer and lesbian, and therefore her poetry. The textual analysis focuses on four thematic strands: We analyze, firstly, the poet?s self-affirmation as a woman, lesbian, poet, and therefore as an independent literary subject. Secondly, we will argue that the feminist consciousness of the poems allows the writer to distance herself from the official phallogocentric discourse, and obtain a voice of her own, both feminine and critical. Thirdly, we find traces of a subliminal expression of lesbian identity, which we understand as feeling different and isolated, as the celebration of the other and marginalized, or as flexibility and diversity in love. Lastly, the deconstruction of gender and the subversion of compulsory heterosexuality allow the poet to position herself beyond the binaries of male-female and hetersexual-homosexual. The guiding thread of this analysis is the use of humor (verbal humor, parody, the infantilization of discourses) which is, we will argue, the key element that makes it possible to express a lesbian identity in the social and literary climate of Francoism.

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