Titelaufnahme

Titel
A Rasch homogeneous mental rotation test : evidence for the need of adding constraints to endless loops? / Georg Krammer
Verfasser/ VerfasserinKrammer, Georg
Begutachter / BegutachterinArendasy Martin
Erschienen2012
Umfang56 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Raumwahrnehmung / Geschlechtsunterschied / Raumwahrnehmung / Geschlechtsunterschied / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37292 Persistent Identifier (URN)
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A Rasch homogeneous mental rotation test [2.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Geschlechtsunterschiede in mentaler Rotation sind vielfach in der Literatur belegt. Es ist bekannt, dass das Testmaterial selbst diese Geschlechterunterschiede wie auch die Leistung in Tests der mentalen Rotation beeinflusst. In dieser Diplomarbeit wurde ein mentaler Rotationstest bestehend aus automatisch generierten Endlosschleifen verwendet. Die bisherige Forschung spricht für die Rasch-Homogenität dieser Endlosschleifen, jedoch ist eine zusätzliche und strengere Prüfung der Geltung des Rasch-Modells auch hier notwendig. Zu diesem Zwecke wurden 25 Endlosschleifen generiert; vier davon, um absichtlich Rasch-Heterogenität zu induzieren. Für alle 25 Endlosschleifen wurde daher Rasch-Heterogenität erwartet, während der Ausschluss der vier Rasch-heterogenen Endlosschleifen zu Rasch-Homogenität führen sollte. 222 Psychologiestudierende bearbeiteten diese Endlosschleifen als Power-Test. Der Modellgeltung eines 1PL Rasch Modells wurde mittels parametrischer und non-parametrischer Andersen Likelihood-Quotienten-Tests und Martin-Löf Tests mit alpha=5% geprüft. Erwartungskonform zeigte sich Rasch-Heterogenität für alle 25 Endlosschleifen. Der Ausschluss der vier Endlosschleifen die die Rasch-Heterogenität verursachen sollten, reichte allerdings nicht aus, um Rasch-Homogenität zu erlangen. Hierfür mussten zwei weitere Endlosschleifen ausgeschlossen werden. Die Post-hoc Analysen dieser zwei abweichenden Endlosschleifen werden in Bezug auf (1) die räumliche Ausrichtung der Endlosschleifen und nicht räumliche Lösungsstrategien, (2) Linearität oder Nichtlinearität des Zusammenhänges der Salienz von Tiefenhinweisen mit Geschlechtsunterschieden und (3) den Handlungsangebotscharakter ("action affordance") diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Gender differences in three-dimensional mental rotation are well documented in literature. The item material itself has been shown to affect these gender differences as well as general performance in mental rotation tasks. In this thesis, a mental rotation test based on automatic item generation was tested. The item material in question were endless loops. While previous research suggested Rasch homogeneity for endless loops, further and stricter assessment of the Rasch model is still needed. For this purpose, 25 new endless loops were generated. Four endless loops were specifically designed to cause Rasch heterogeneity. Rasch heterogeneity was expected for all endless loops, while excluding the four Rasch heterogeneous endless loops should lead to Rasch homogeneity. To test this hypothesis, the 25 endless loops were administered to a sample of 222 psychology students as a power test. Parametric and non-parametric Andersen Likelihood Ratio tests and Martin-Löf tests with alpha=5% were computed as goodness-of-fit tests for a 1PL Rasch model. As expected, all endless loops together were Rasch heterogeneous. However, exclusion of the four endless loops designed to elicit Rasch heterogeneity did not suffice to achieve Rasch homogeneity; two more endless loops had to be excluded. Post-hoc analyses of the two deviating endless loops are discussed in regard to (1) the basic alignment of the endless loops and non-spatial strategies, (2) relationship of depth cue salience with gender differences being linear or non-linear and (3) action affordance.