Titelaufnahme

Titel
Die Schranken der rechtlichen Zulässigkeit von Datenermittlungen im Arbeitsverhältnis / von Eldrid Andiel
Verfasser/ VerfasserinAndiel, Eldrid
Begutachter / BegutachterinMarhold Franz
Erschienen2012
UmfangVI, 80 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Arbeitnehmer / Datenschutz / Österreich / Arbeitnehmer / Datenschutz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37173 Persistent Identifier (URN)
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Die Schranken der rechtlichen Zulässigkeit von Datenermittlungen im Arbeitsverhältnis [0.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Unter dem Aspekt der Nutzung und des Einsatzes von neuen Medien hat sich die Beziehung des Arbeitgebers zu dem derzeitigen bzw potenziellen Arbeitnehmer stark verändert. Vor allem hat die aktuelle Entwicklung zu einer Steigerung der Kontrollintensität geführt. Mit dieser Diplomarbeit sollen die Grenzen der Kontrollmöglichkeit des Arbeitgebers gegenüber seinen Arbeitnehmern, vor allem in Bezug auf die Datenermittlung, aufgearbeitet werden. Betrachtet werden in diesem Zusammenhang zum einen die wichtigsten Aspekte der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses. Bezugnehmend auf das Anbahnungsverhältnis sind die Grenzen des Fragerechts des Arbeitgebers, der Offenbarungspflicht des Arbeitnehmers und der Informationserlangung durch Dritte ein wesentlicher Aspekt. Zum anderen werden auch die Kontrollbefugnisse während des aufrechten Arbeitsverhältnisses untersucht. Diesbezüglich sind die Kontrollmöglichkeiten bzw die Formen der Informationsgewinnung des Arbeitgebers durch den ausführlichen Regelungskomplex des DSG 2000 eingeschränkt. Überdies werden dem Arbeitgeber durch die Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes iSd ArbVG aufgrund der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates Schranken gesetzt. Weiterführend sind im Hinblick auf die individualrechtlichen Schutzmöglichkeiten die Regelungen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte von großer Bedeutung. In diesem Zusammenhang kommt dem § 16 ABGB eine erhebliche Bedeutung zu. Der vermehrte Gebrauch von Social Networks hat zu einer Erhöhung der Kontrollmöglichkeiten des Arbeitgebers geführt, zumal der Arbeitnehmer zusätzliche Transparenz erfährt. Da es aufgrund der Aktualität der Problematik in Bezug auf die immer stärker werdende Rolle der Social Networks an einer ausführlichen Rechtsprechung bzw Aufarbeitung in der Literatur mangelt, werden in dieser Arbeit Verbindungen zu ähnlichen Themenbereichen aufgezeigt, um Schlussfolgerungen ableiten zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

From the point of use and deployment of new media, the relationship of the employer to the current or potential employee has changed dramatically. Especially the recent development has led to an increase in the level of control. This thesis should be about the limits of the possible control of the employer to his employees, especially in relation to the determination of processed data. Referring to the initiation of an employment relationship the limits of the right to ask questions of the employer, the duty of the employee to disclosure important things and the requirement of gaining information by third parties is an essential aspect. In the while working relationship, the level of control or the forms of information gathering by the employer will be investigated through the detailed regulation of the Data Protection Act 2000. Moreover, the instruments of collective rights protection of the ArbVG set limits because of the participation rights of the work council. Concerning the protection of privacy rights the§ 16 Civil Code is also of considerable importance. Furthermore the increased use of social networks has led to a rise out of the employer's control, especially of workers transparency. As a result there is because of the timeliness of the issue in relation to the ever-increasing role of social networks an absence in the jurisprudence and literature. Because of this, the links to similar topics are given in this thesis to derive furthermore conclusions.