Titelaufnahme

Titel
Die Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz / vorgelegt von Martina Sulzberger
Verfasser/ VerfasserinSulzberger, Martina
Begutachter / BegutachterinEberlein Johann Konrad
Erschienen2012
Umfang149 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterPfarrkirche Sankt Stefan <Sankt Stefan ob Stainz> / Pfarrkirche Sankt Stefan <Sankt Stefan ob Stainz> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-37107 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz [9.97 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz Die vorliegende Arbeit widmet sich der Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz, die eine der ältesten im Dekanat Deutschlandsberg ist. Der Bogen spannt sich von der Pfarrgeschichte über die einzelnen Bauphasen bis hin zur Beschreibung der Ausstattung. Die Pfarre wird bei der Gründung des Bistums Seckau im Jahre 1218 erstmals urkundlich erwähnt. Die Entstehungszeit der Kirche ist nicht genau feststellbar, dürfte jedoch ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Einerseits könnte es sich bei St. Stefan um eine kirchliche Gründung ? ausgehend von Salzburg ? handeln, andererseits muss auch eine Eigenkirche des in der Gegend ansässigen Adelsgeschlechts der Lemsitzer in Betracht gezogen werden. Ein wichtiges historisches Faktum stellt die Abhängigkeit vom Augustiner Chorherrenstift Stainz dar, welchem die Kirche von 1245 bis zur Aufhebung durch Josef II. im Jahre 1785 inkorporiert ist. An der Pfarrkirche St. Stefan haben unterschiedliche Stile ihre Spuren hinterlassen. Die Mauern des Langhauses stammen noch aus der Zeit der Romanik; die Erweiterung des Chorraumes (um 1400), die Einwölbung des Langhauses und die Errichtung des Turmes (Ende 15. / Anfang 16. Jh.) fallen in die gotische Stilperiode. Aus dieser Zeit datieren auch ein Grabstein und der Taufstein, die zu den ältesten Ausstattungsstücken der Kirche zählen. Ebenfalls aus der gotischen Zeit stammen die teilweise figürlichen Schlusssteine im Gewölbe, die zusammen mit der Architekturrahmung des Sakraments-häuschens im Renaissancestil zu den Besonderheiten der Kirche gehören. Aus der Barockzeit haben sich drei Figuren aus der Werkstatt von Johann Piringer erhalten. Der Großteil der Ausstattung gehört dem 19. Jahrhundert an, wobei die Figuren im Altarraum von Jakob Gschiel geschaffen worden sind. Volksaltar und Ambo (2003) sowie ein buntes Glasfenster (2009) hinter dem Hochaltar zählen zu den jüngsten Ausstattungsstücken in der Pfarrkirche St. Stefan ob Stainz.

Zusammenfassung (Englisch)

The parish church St. Stefan ob Stainz This diploma thesis is dedicated to the parish church, St. Stefan ob Stainz, which is one of the oldest in the deanery Deutschlandsberg. The thesis covers the history of the parish, the individual phases of construction, as well as a description of the churchs decor. The parish was first mentioned in a document, in 1218, when the bishopric Seckau was founded. The time of origin of the church cannot be determined exactly, but it might go back to the 12th century. On the one hand, St. Stefan may have been founded by the church, following an order from Salzburg. On the other, it might also be a church owned by a noble family, in this case the House of the Lemsitzer, who resided in the area. An important historical fact is the churchs dependence on the Augustinian monastery Stainz, which it was a part of from 1245 to 1785, until revoked by Josef II. In the parish church St. Stefan, traces from various styles can be found. The walls of the nave date from the Romanesque period; the enlargement of the chancel (around 1400), the arching of the nave and the erection of the tower (end of 15th / beginning of 16th century) belong to the Gothic period. A tombstone and a baptismal font, which are among the oldest pieces of the church, also date from this time period. The partly figurative arch bricks in the nave vault as well as the structure for keeping the tabernacle in the renaissance style, both considered to be the special features of the church, also date back to the Gothic period. Three figures from Johann Piringers workshop have been preserved from the baroque style. The largest part of the decor dates to the 19th century; the figures in the sanctuary were created by Jakob Gschiel. The peoples altar and ambo (2003) as well as a coloured glass window (2009) behind the high altar are among the latest pieces in the parish church, St. Stefan ob Stainz.