Titelaufnahme

Titel
Situative Kaufbarrieren im Sport-Einzelhandel / Johannes Belaj
Verfasser/ VerfasserinBelaj, Johannes
Begutachter / BegutachterinFoscht Thomas
Erschienen2012
Umfang165, 4 Bl. Anh. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Einzelhandelsbetrieb / Sportartikel / Ladeneinrichtung / Kaufentscheidung / Einzelhandelsbetrieb / Sportartikel / Ladeneinrichtung / Kaufentscheidung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36991 Persistent Identifier (URN)
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Situative Kaufbarrieren im Sport-Einzelhandel [3.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung haben die Entscheidungen von Konsumenten und Konsumentinnen für einen Kauf und die dahinterliegenden Ursachen bis heute eine breite Aufmerksamkeit erfahren. Viel seltener wurde hingegen untersucht, weshalb sich Konsumenten und Konsumentinnen trotz eines konkret bestehenden Produktinteresses in der Einkaufsstätte schlussendlich doch gegen einen Kauf entscheiden und die Entscheidungssituation verlassen. Diese als Kaufbarrieren bezeichneten Faktoren stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit, welche einen breiten Zugang zu den Ursachen und Gründen dieser situativ bedingten Konsumentenreaktionen schafft. Dafür werden zunächst die dem Entscheidungsprozess zugrundeliegenden Determinanten untersucht und potenziell auftretende Störungen und Konflikte identifiziert. Nach einer vergleichenden Darstellung der mit dem Adoptionsprozess von Innovationen verbundenen Konsumentenreaktionen werden die für einen Kaufabbruch verantwortlichen Barrieren ausführlich dargestellt. Hierbei liegt der Fokus auf den Kaufbarrieren Ladengestaltung, Too-much-Choice-Effekt, Wartezeiten und Warteschlangen, Out-of-Stock und Personalverhalten. Die anschließend durchgeführte empirische Studie mit 210 Befragten über Kaufbarrieren im Sport-Einzelhandel verdeutlicht die Bedeutung dieser Barrieren. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass sich Kunden und Kundinnen im Sport-Einzelhandel regelmäßig mit Kaufbarrieren konfrontiert sehen. Insbesondere Ärgernisse, die in Verbindung mit dem Verhalten des Personals auftreten, wurden von den Befragten am häufigsten genannt. Der Too-much-Choice-Effekt wird von etwa einem Viertel der Befragten empfunden. Daneben zeigt sich, dass Wartezeiten und Out-of-Stock Situationen zu einem starken Anstieg von Kaufabbrüchen führen. Je stärker sich Konsumenten und Konsumentinnen mit diesen Barrieren konfrontiert sehen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabbruchs, trotz des ursprünglichen Kaufinteresses.

Zusammenfassung (Englisch)

For years, the consumer?s purchase decision and its underlying causes have received broad attention in the academic discussion. However, there has been little research why consumers decide not to buy at the point of purchase, even though they have a specific interest in buying when entering the shop. Such barriers to buying are in the focus of the present paper, which creates a wide approach towards the reasons and causes of these situational consumer reactions. In a first step the determinants of the decision process are discussed and possible failures and conflicts are identified. After a comparative description of the consumer reactions in the innovations? adoption process, the situational barriers to buying are broadly discussed. The main focus is on the barriers store layout, too-much-choice effect, wait times and queuing, out-of-stock and employee behavior. The empirical study with 210 respondents shows the importance of these barriers. Consumers in the sporting goods retail industry see themselves frequently confronted with barriers to buying. According to the respondents, an inadequate employee behavior is the main source of irritation. The too-much-choice effect affects about a quarter of the surveyed consumers. Furthermore the study shows that wait times and out-of-stock situations lead to an increase of purchase cancellations. The stronger the confrontations with these barriers are for the consumers, the higher is the likelihood of purchase cancellations, despite the original buying interest.