Titelaufnahme

Titel
Im Auftrag der Kunst : Übersetzen und Dolmetschen in der Kunstszene / vorgelegt von Doris Martina Tscheppe
Verfasser/ VerfasserinTscheppe, Doris
Begutachter / BegutachterinPrunc Erich
Erschienen2012
Umfang151 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Übersetzung / Dolmetschen / Kunstbetrieb / Übersetzung / Dolmetschen / Kunstbetrieb / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36837 Persistent Identifier (URN)
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Im Auftrag der Kunst [2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Mittelpunkt dieser Diplomarbeit steht die Kunstszene als potenzielles Arbeitsfeld für TranslatorInnen. Ziel ist es, einen Einblick in ein Arbeitsfeld zu gewähren, dem bis dato aus translationswissenschaftlicher Sicht wenig Beachtung geschenkt wurde. Im Allgemeinen wurde der Frage nachgegangen, welches Potenzial der Bereich der Kunst für TranslatorInnen birgt und welche die Erwartungen und Gegebenheiten sind, mit denen sich TranslatorInnen konfrontiert sehen, wenn sie ?im Auftrag der Kunst? agieren. Zu diesem Zweck erfolgt zunächst das Cultural Mapping für den Raum Graz/Steiermark und es werden einige Kunst- und Kulturmotoren vorgestellt. In weiterer Folge wird anhand der Daten, die im Zuge der ExpertInnen-Interviews mit VertreterInnen der AuftraggeberInnen-Seite generiert wurden, versucht zu eruieren, ob und, wenn ja, für welche Sprachen Translationsbedarf im Bereich der Kunst besteht, welche Kriterien maßgeblich sind bei der Wahl der TranslatorInnen, wie die Zusammenarbeit zwischen den AuftraggeberInnen, den TranslatorInnen und anderen AkteurInnen in der Praxis beschrieben werden kann und welche Anforderungen sich somit für TranslatorInnen ableiten lassen. Es entsteht ein umfangreiches Fremdbild von TranslatorInnen aus der Perspektive der AuftraggeberInnen. Unter Einbeziehung des Konzepts der Translationskultur und der Kultursoziologie Pierre Bourdieus, im Konkreten der Kapitalsorten, wird in der Folge versucht, das Zusammenspiel zwischen dem Kunstfeld und dem Translationsfeld zu veranschaulichen und die Interessen, die der Kunstszene zugrunde liegen, zu identifizieren. Die abschließende Zusammenführung aller Ergebnisse will den TranslatorInnen ein realitätsnahes Bild des Arbeitsfeldes ?Kunstszene? vermitteln und beinhaltet Empfehlungen, die ?frischen? AbsolventInnen des Studiums am ITAT oder ähnlichen Ausbildungen dabei behilflich sein können, sich in einem ?Meer voller Fische? zu behaupten.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis concentrates on the art scene as a potential field of work for translators and interpreters. In general, the main objective is to investigate how much potential the art scene offers as a field of work and what expectations and conditions translators and interpreters are confronted with in working ?for the art scene?. Therefore, the initial part provides insight into the cultural mapping of Graz/Styria and gives a description of some of the most important institutions for art that can be considered potential commissioners of translation. In the following, the empiric data generated in the course of expert interviews with representatives of some of the institutions presented is analyzed to obtain answers as to (1) whether translation/interpretation activity is actually needed in the art scene, and if so, for which languages, (2) what criteria are most essential when choosing a translator/interpreter, (3) how cooperation between all the agents involved looks like in reality, and (4) what commissioners expect as well as require from translations and, consequently, from translators/interpreters. All the findings result in a manifold and extensive image of translators/interpreters from a commissioner's point of view. Focus is then placed on the concepts of Translational Culture by Prun? and Capital by Pierre Bourdieu, seeking to demonstrate the interplay between the field of art and the field of translation and identify the interests underlying the commissioners? actions in the art scene. The concluding combination of all data aims at conveying a realistic image of the art scene as a sphere of activity for translators and interpreters. Moreover, some advice is given which might be helpful for freshly graduated translators/interpreters who obviously are not yet established in the art scene and want to survive in an ?ocean full of fish?.