Titelaufnahme

Titel
The draughtsman, the architect his wife and her lover : Kunstrezeption in den Filmen Peter Greenaways / vorgelegt von Barbara Huber
Verfasser/ VerfasserinHuber, Barbara
Begutachter / BegutachterinPloder Josef
Erschienen2012
Umfang138 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Greenaway, Peter / Film / Kunst / Greenaway, Peter / Film / Kunst / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36822 Persistent Identifier (URN)
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The draughtsman, the architect his wife and her lover [4.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

The Draughtsman, the Architect, his Wife an der her Lover.Kunstrezeption in den Filmen Peter Greenawaysvon Barbara Huber?Cinema is dead - long live cinema?? (Jensen 2009, 119) lautete der Titel eines Vortrags Peter Greenaways an der Berliner Humboldt-Universität. Hinter diesem Satz steht das Bestreben des britischen Allround-Künstlers das Kino zu revolutionieren. Das veränderte Shakespeare Zitat spricht vom Kino als alten König und vom HD-Movie als dessen möglichen Erben im digitalen Zeitalter, meint aber auch die von Greenaway geforderte Veränderung der Position des Zusehers in Form vermehrter Interaktivität, und die Abkehr vom herkömmlichen Hollywoodkino. Er strebt nach einer neuen Bildsprache, die den Film, den der Regisseur als Bildmedium versteht, von seiner Textlastigkeit befreit und dem Bild größere Relevanz verleiht. Alle Filme Greenaways zeigen deutlich, dass er nicht nur als Regisseur tätig war, sondern auch seine anderen Professionen ? als Maler, Autor und Cutter ? großen Einfluss auf Gestaltung und Form hatten. Greenaways Malereiausbildung und umfassende Kenntnis der abendländischen Kunst- und Kulturgeschichte prägten sein Schaffen sowohl inhaltlich als auch auf visueller Ebene. Kaum einer seiner Filme kommt ohne historischen oder kunsthistorischen Verweis aus. Greenaway interessiert nicht nur das Endprodukt, er setzt sich auch mit dessen Einzelteilen auseinander und stellt in seinem Schaffen oftmals Bezüge zu anderen Disziplinen her, oder thematisiert diese innerhalb der filmischen Handlung oder Form. Die vorliegende Studie kreist also um die Fragestellung der Kunstrezeption Peter Greenaways und dessen Methode das Reflektierte zu bearbeiten und in neue Werke zu transformieren. Der Fokus liegt dabei auf den Wechselbeziehungen der Künste, ihrem Auftreten und ihrer Wirkung.

Zusammenfassung (Englisch)

The Draughtsman, the Architect, his Wife an der her Lover.Peter Greenaway?s art receptionby Barbara Huber"Cinema is dead - long live cinema?" (Jensen 2009, 119) was the title of Peter Greenaway?s lecture at the Humboldt University of Berlin. Behind this title stands the desire of the British artist to revolutionize the cinema. The modified quote of Shakespeare refers to cinema as the old king and the HD-Movie as its possible heir in the digital age, but it also means the change in the position of the viewer by increased interactivity, and the renunciation from traditional Hollywood-cinema. He aspires for a new visual language to exempt the film from his text-intensity and gives the image more importance. All films of Greenaway clearly show, that his other professions - as a painter, writer and editor - had a great influence on composition and form. He was trained as a painter and his extensive knowledge of Western Art and cultural history influenced his work on both, content and visual level. Hardly any of his films doesn?t require historical or art historical reference. Greenaway isn?t just interested in the final product, he grapples with its individual parts and creates links to other disciplines. Intermediality and metareference are important components of all his films. This thesis discusses Peter Greenaway?s art reception and his method to adapt the reflected and transform it into new artworks. The focus is on the interrelations of the arts, their occurrence and their impact.