Titelaufnahme

Titel
Alternative Instrumente der Regionalentwicklung - Bestandsaufnahme und Reflexion ihres Potenzials / Christina Roth
Weitere Titel
Alternative instruments of regional development - current state and reflection of their potential
Verfasser/ VerfasserinRoth, Christina
Begutachter / BegutachterinUngericht Bernhard
Erschienen2012
UmfangV, 72 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Regionalentwicklung / Nachhaltigkeit / Steiermark / Regionalentwicklung / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36710 Persistent Identifier (URN)
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Alternative Instrumente der Regionalentwicklung - Bestandsaufnahme und Reflexion ihres Potenzials [0.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Abstract DeutschSteigende Mobilität, sinkende Nachfrage nach regionalen Produkten, die Marktüberschwemmung mit großen, weltbekannten Marken und kleinen Preisen, Finanz- und Währungskrisen, demografische Veränderungen und teils mangelnde Attraktivität für den Tourismus setzten der positiven Wertschöpfungsentwicklung der Regionen stark zu. Weiters setzen Gewinnstreben und Konkurrenzverhalten falsche Anreize und fördern rücksichtsloses, Beziehungsnetzwerke zerstörendes Verhalten. Die Region verliert auf unterschiedlichen Ebenen an Struktur und wird abhängig von wirtschaftlichen und politischen Zentralen. Sie droht Gefahr zu laufen im Zeichen der Globalisierung ?auszubluten?. Dabei liefert die Forschung Ergebnisse, wonach Menschen in einem Umfeld geprägt von Kooperation und Solidarität stärker motiviert sind. Diese Arbeit beschäftigte sich mit der Problematik, mit der österreichische Regionen konfrontiert sind - und in weiterer Folge mit möglichen, alternativen Lösungsansätzen. Top-Down Maßnahmen oder klassische Subventionsstrategien nahmen in der Vergangenheit den Regionen die eigenen Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten genauso weg, wie die Fähigkeiten, lokale Probleme in produktiver Weise selbst in die Hand zu nehmen. Alternative Entwicklungsinitiativen liefern nun Ansätze, um neue Impulse zu geben und lokale Zusammengehörigkeit sowohl in ökonomischer als auch in ideeller Weise zu forcieren. Dabei spielt die endogene Regionalentwicklung eine große Rolle: Maßnahmen, welche von Regionen selbst ein- und durchgeführt werden. Dabei wir besonders die eine Eigeninitiative und Beteiligung der Bevölkerung und der ansässigen Unternehmen gefordert. Konkret wurden in dieser Arbeit folgende vier Instrumente behandelt: Alternative Währungs- und Gutscheinsysteme und regionale Netzwerke wie Lebensmittelkooperationen, ArbeitgeberInnen-Zusammenschlüsse und die Ansiedlung von solidarwirtschaftlichen Regionalunternehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract EnglishIncreasing mobility, declining demand for regional products, an overflow of large, world-renowned brands with low prices, financial and currency crises, demographic changes and a lack of attractiveness for tourism are handicapping factors for a positive value creation development in regions. Furthermore, uncompromising profit seeking and competitive behavior set the wrong incentives and encourage reckless behavior. The regions lose structure at different levels, collapse slowly and become depending on economic and political centers. In a globalizing world they run risk of "bleeding to death". Though research provides results, which show that people influenced by an environment of cooperation and solidarity are more motivated. This thesis dealt with the problems just described and, subsequently, with possible alternative solutions for this. Top-down measures or traditional subvention strategies used in the past, narrowed the region's own design and development opportunities as well as took their capability to take local problems effectively into their own hands. Alternative development initiatives provide approaches to give new impulses and to force local togetherness in economical and ideal manners. Thereby endogenous regional development plays an important role. It includes measures, which are established and realized by the regions themselves, as well as ideas that call for initiative and participation of the population and the local companies. In this work there is a special focus on the following four alternative instruments: currency and voucher systems and regional networks like food cooperations, employer associations and the establishment of regional solidarity companies.

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