Titelaufnahme

Titel
Elvis Presley, U.S. Male: A film study / vorgelegt von Hanna C. Rückl
Verfasser/ VerfasserinRückl, Hanna Colleen
Begutachter / BegutachterinRieser Klaus
Erschienen2012
Umfang63 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Presley, Elvis / Film / Presley, Elvis / Film / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36606 Persistent Identifier (URN)
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Elvis Presley, U.S. Male: A film study [0.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Elvis Presley ist eine Ikone, dessen Ikonizität auf dreifache Weise erklärbar ist: durch seine Verletzlichkeit, durch seine Verwirklichung des amerikanischen Traums und durch sein Verbinden von weißer und schwarzer Kultur. Elvis wurde als Sänger bekannt und wechselte dann ins Filmgeschäft, wo er als Schauspieler sehr erfolgreich war. Das Medium Film wurde absichtlich verwendet, um seine Karriere zu fördern und den finanziellen Gewinn zu maxmieren. Manche Elvisfilme erinnern stark an Presleys legendenhaftes Leben und scheinen deshalb ?realistisch? zu sein. In dieser Diplomarbeit werden zwei Filme genauer behandelt: Blue Hawaii (1961) und Change of Habit (1969).Die Filme sind dem Musicalgenre zuzuschreiben, wenn auch in verschiedenem Ausmaß. In Musicalfilmen findet sich eine Dichotomie von Narrativem und Spektakel. Traditionellerweise ist das Spektakel weiblich und der Betrachter dessen männlich. Im Musical kann eine sonst männliche Figur feminisiert werden, wenn sie ein Spektakel darstellt. Dies geschieht mit Elvis im Film. Die Starpersona, die sich verkleidet und ein narzisstisches sowie exhibitionistisches Verhalten an den Tag legt, wird betrachtet. Auch außerhalb des Mediums Film ist Elvis aufgrund seines Aussehens, seiner Bewegungen und seines Kleidungsstils als androgyn zu beschreiben.Blue Hawaii ist ein gutes Beispiel für ein typisches Musical, was die Ideologie anbelangt. So werden Kapitalismus, die Ehe und feste Geschlechterrollen propagiert. Change of Habit weicht in dieser Hinsicht ein wenig von der Norm ab und unterscheidet sich so von den vorherigen Filmen. Beispiele für diese Abweichung wären das Behandeln von politischen Themen und der Umstand, dass die vorherrschende Ideologie nicht vorbehaltlos untermauert wird. Zusammenfassend ist zu sagen, dass Elvis in seinen Filmen, die alle ein heteronormatives Weltbild vermitteln, stereotypische maskuline Figuren verkörpert, jedoch als Musicalpersona feminisiert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

Elvis Presley is an icon whose iconic status can be explained by taking into account his vulnerability, his achievement of the American Dream, and his bridging of the gap between black and white culture. Starting out as a singer, he later also became a successful actor. Over a twelve-year period Elvis played in 31 feature films instead of giving live concerts. Film was used actively as a tool to further his career and generate the greatest possible amount of money. Some films seem to be ?realistic? and to overlap with Elvis? legendary life. This diploma thesis takes a closer look at two films: Blue Hawaii (1961), which was very successful, and Change of Habit (1969), Elvis? last feature film. Elvis Presley sings in most of his films, so these Elvis films are, to varying degrees, musicals. Musical films can be described as featuring the dichotomy of narrative and spectacle. Spectacle is traditionally female and the spectator traditionally male, but in the musical an otherwise masculine character, in this case Elvis, can be feminized by the fact that he is spectacular. The musical persona is looked at and the feminine tropes of masquerade, exhibitionism, and narcissism are applicable to him. Outside of film, Elvis is androgynous as well, his androgynity being characterized by his features, his movements, and his style.Blue Hawaii follows the typical ideology of the musical, promoting capitalism, marriage and gender fixity, as well as giving a masculine point of view. Change of Habit is slightly different from the preceding productions, e.g. it deals with political issues and does not confirm the prevailing ideology. All in all, Elvis generally plays masculine characters in stereotypical plots, which present a heteronormative worldview. As a musical persona, however, he is feminized.