Titelaufnahme

Titel
Entwicklungen im Asyl- und Schubhaftwesen oder über das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik / vorgelegt von Marika Taucher
Verfasser/ VerfasserinTaucher, Marika
Begutachter / BegutachterinHeimgartner Arno
Erschienen2012
Umfang136 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Asylpolitik / Europäische Union / Asylpolitik / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36560 Persistent Identifier (URN)
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Entwicklungen im Asyl- und Schubhaftwesen oder über das Scheitern der europäischen Flüchtlingspolitik [3.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Heutzutage sind weltweit 43,7 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) (vgl. Grunert 2008, S.5; UNHCR 2011c). Diese globale Bewegung schutzsuchender Menschen ist immer wieder Thema politischer Auseinandersetzungen und führte in den Jahren 1991?2011 zu einer immer stärker werdenden Verschärfung des österreichischen Asylgesetzes welches seit der Asylgesetz-Novelle 2003 und dem Fremdenrechtspaket von 2005 zu den härtesten Europas zählt (vgl. Sulzer 2007, S.14).Diese Restriktiven sind aber nicht nur für Österreich zu konstatieren, sondern für die gesamte Europäische Union. Ein Abschottungssystem bestehend aus strengen Gesetzen und hochtechnologischen Grenzanlagen. Einer europäischen Grenzschutzagentur namens Frontex, bis hin zu einem ausgelagerten Flüchtlingsschutz in Länder, wo er nicht mehr gesichert ist. Inhumane Praktiken, die kaum Thema politischer oder medialer Auseinandersetzungen sind. Demnach ist das Ziel dieser Arbeit, Aufklärung über die Theorie und Praxis der europäischen Flüchtlingspolitik zu geben und in weiterer Folge Alternativen zu den beiden Konzepten ?der Schubhaft? und der ?Festung Europas? aufzuzeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

These days, there is a total of 43.7 million people worldwide who are on the run, including unaccompanied minor refugees (MRI) (cf. Grunert 2008: 5; UNHCR 2011c). This global movement of people seeking shelter has been the focus of political disputes, and in the years of 1991 to 2011, it led to an increasingly strong tightening of the Austrian Asylum Act. Since the Asylum Act amendment in 2003 and the 'law relating to aliens' in 2005, the Austrian refugee policy is considered one of the strictest ones in Europe (cf. Sulzer 2007: 14).These restrictions do not only apply to Austria, but are also emerging in the entire European Union. We are faced with an isolationist policy consisting of strict laws and high-tech boarder installations, of a European frontier protection agency called Frontex as well as of an outsourced protection of refugees in countries where it is no longer provided. The inhumane practices revolving around this isolationist policy are barely the focus of political and media debates anymore. The purpose of this thesis is to enlighten on the theory and practice of the European refugee policy as well as to present alternative solutions to the issues of 'custody pending deportation' and the 'Fortress Europe'.