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Title
Nicht alle lernen lebenslang! : Partizipationsmöglichkeiten durch organisierte Weiterbildung für benachteiligte Frauen / vorgelegt von Corina Röck
Additional Titles
Not everybody learns lifelong! Possibilities to participate for educationally disadvantaged women due to organised education
AuthorRöck, Corina
CensorLenz Werner
Published2012
Description161 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Frau / Weiterbildung / Frau / Weiterbildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36518 Persistent Identifier (URN)
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Nicht alle lernen lebenslang! [1.83 mb]
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Abstract (German)

Lebenslanges Lernen und Bildung werden in unserer gegenwärtigen Gesellschaft immer wichtiger. Sie stellen die Voraussetzung für eine Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben dar. Besonders Frauen mit formal geringen Bildungsabschlüssen sind häufigen Benachteiligungen auf verschiedenen Ebenen ausgesetzt und können nicht am Lebenslangen Lernen partizipieren.Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit aktuellen Bildungstrends, beschreibt das Konzept des Lebenslangen Lernens genauer, analysiert offizielle Schriftstücke der Europäischen Union hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit und geht auf zentrale Begriffe rund um das Konzept des Lebenslangen Lernens, wie Lernen, Bildung und Wissensgesellschaft ein. Weiters werden die Begriffe bildungsbenachteiligt, Bildungsferne und gering qualifiziert diskutiert. Es wird innerhalb dieser Arbeit großer Wert auf einen sensiblen Umgang mit Sprache gelegt. Die Frauenbildung wird aus der Historie heraus, beginnend im Mittelalter, bis hin in die Gegenwart beschrieben. Dabei wird auf besondere Frauen in der Geschichte, die sich für die Chancengleichheit anderer Frauen einsetzten und Großartiges erreichten eingegangen. Durch diesen historischen Abriss wird die Kraft, die in der Bildung steckt sehr deutlich und zeigt auf, wie wichtig es ist, dass sich Frauen an Bildungsprozessen beteiligen und dadurch wachsen können. Das Thema Gleichstellung von Frau und Mann wird im Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz in Hinblick auf Weiterbildungsangebote diskutiert. Den Abschluss der Arbeit bildet der empirische Teil. Eingangs wird die Herangehensweise an die halbstandardisierten Interviews mit benachteiligten Frauen beschrieben. Schlussendlich folgt ein Leitfaden für geschlechtergerechte Weiterbildungsangebote, der die Wünsche und Bedürfnisse von benachteiligten Frauen auf drei Ebenen zusammenfasst: Rahmenbedingungen, Lehre und Lernen, Lehrpersonal.

Abstract (English)

Lifelong learning and education are becoming increasingly important in our current society. They are required for the participation in social, economic, political and cultural life. Particularly women with limited formal educational qualifications often encounter disadvantages at different levels. As a result of this they are not able to join lifelong learning processes. This thesis deals with educational trends, describes the lifelong education concept, analyses several official papers of the European Union in regard to gender equality and goes into detail with terms like lifelong learning, learning, education and knowledge-based society. The terms educationally disadvantaged, educationally illiterate and low skilled/of limited qualifications are also discussed. It is very important for this thesis to be sensitive with language. The history of the education of women is described from the beginning in the medieval times through to today. Influential women who fought for equality between men and women and who succeeded in making changes are described. By outlining the history one can illustrate the importance of education for women, enabling them to grow and to emancipate. Equality between women and men is discussed in the area of conflict of equality and difference with regard to adult education. The piece of work concludes with the empirical part. A detailed description of the partially standardised interviews with the disadvantaged women is at the beginning. A manual for gender-equal adult educational options is at the end. This summarises the desires and needs of disadvantaged women in three categories: basic conditions, teaching and learning, and teaching staff.

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