Titelaufnahme

Titel
Multinationalität und Performance - Theorien, Zusammenhänge und Widersprüche / verfasst von: Florian Preiss
Verfasser/ VerfasserinPreiss, Florian
Begutachter / BegutachterinFuchs Manfred
Erschienen2012
Umfang100 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Multinationales Unternehmen / Performance Management / Multinationales Unternehmen / Performance Management / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36464 Persistent Identifier (URN)
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Multinationalität und Performance - Theorien, Zusammenhänge und Widersprüche [2.38 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge dieser Arbeit werden zuerst die unterschiedlichen Theorien der multinationalen Unternehmung thematisiert. Die Forschungsfrage, die im ersten Kapitel dieser Arbeit ausführlich diskutiert wird, gibt Aufschluss über folgende Fragestellung: Mit welchen Theorien der jüngsten, facheinschlägigen Literatur kann eine multinationale Expansion einer Unternehmung abgebildet und erklärt werden. Dabei werden aus einem historisch-evolutionären Blickwinkel heraus die aktuellsten Theorien, die sich mit einer internationalen Expansion befassen, näher betrachtet und vor allem Gemeinsamkeiten und Unterschiede ans Tageslicht befördert, die im weiteren Verlauf der Arbeit unabdingbar sein werden.Viele dieser zuvor angesprochenen empirischen Studien befassen sich mit der Auswirkung der Multinationalität auf die firmale Performance. Dabei stand schon seit jeher die Profitmaximierung der MNE, gleichbedeutend mit der Lokalisierung des optimalen Multinationalitätsgrades, als das zentrale Forschungsthema innerhalb der Forschergemeinde fest. Dieser Tatsache widmet sich folglich das zweite Kapitel dieser Arbeit, indem folgender Forschungsfrage nachgegangen wird: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Multinationalität (M) und Performance (P)?Im Zuge des zweiten Kapitels wird deutlich, dass verschiedene Autoren und Autorinnen die Beziehung zwischen M und P unterschiedlich interpretieren und dass die Forschung der letzten vierzig Jahre kaum etwas zu einer Konvergenz und Vereinheitlichung der Forschungsergebnisse beigetragen hat. Die Forschungsfrage nach den Bewegründen und Gegebenheiten steht im Mittelpunkt des dritten Kapitels: Was ist der Grund für die zahlreichen, divergierenden Zusammenhänge zwischen M und P? Ferner wird durch Testung gewisser Parameter die Güte des Zusammenhangs festgestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

The discussion about multinationality (M) and performance (P) in terms of the most accurate internationalization theory and the conceptualization of the two concepts M and P has never been taken to such an extreme as we see it today.The first chapter of this thesis therefore elaborates the different theories of the multinational enterprise (MNE), and answers the following research question: which theories can be used to describe the international diversification process of MNEs. The focus thereby brings up a historic-evolutionary comparison of the most current internationalization theories in order to pave the way for a clear understanding of the often confused theories used in the discussion about M and P.Most of the empirical work conducted within the subfield of International Business ? the research about the relationship between a firm?s profitability and its international diversification (M) ? has not been robust, as the relationship varies significantly from study to study. Due to the fact that these studies have yielded heterogeneous and sometimes contradictory results, the second chapter dwells on the research question: is there a relationship between M and P? The answer to this question is characterized by a bipolar conception ? on one hand, the universal, and on the other hand, the context-related ? and is guided by a critical-reflexive spirit.The last research question, which is discussed in the third chapter, elaborates the reasons for the heterogeneity among the empirical work. Two main research streams can be identified: the first one sees the relationship between M and P as a universal and systematic one, whereas the second one highlights the context-dependent nature of this relationship by broaching the issue of moderator variables. Moreover, the overall quality of the relationship between M and P is tested by assessing how well certain challenges that are related to the conceptualization and measurement of M and P are addressed.