Titelaufnahme

Titel
Karstgrundwasser - Vulnerabilitätskartierung im Nationalpark Berchtesgaden / vorgelegt von Thomas Eder
Weitere Titel
Karst groundwater vulnerability mapping in the Berchtesgaden National Park
Verfasser/ VerfasserinEder, Thomas
Begutachter / BegutachterinStrasser Ulrich
Erschienen2012
UmfangX, 137 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Nationalpark Berchtesgaden / Grundwasser / Karstlandschaft / Nationalpark Berchtesgaden / Grundwasser / Karstlandschaft / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36402 Persistent Identifier (URN)
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Karstgrundwasser - Vulnerabilitätskartierung im Nationalpark Berchtesgaden [3.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der im deutschen Freistaat Bayern liegende Nationalpark Berchtesgaden befindet sich im Naturraum der Berchtesgadener Alpen. Diese bestehen aus mächtigen triassischen Karbonatserien, die die Grundlage einer intensiven Verkarstung des Gebiets darstellen. Sie bewirken außerdem die Entstehung von Karstgrundwasserleitern, die sich zumeist sehr anfällig gegenüber Kontaminationen aller Art präsentieren, da die schützende Bodenbedeckung häufig fehlt und das relativ einfache Eindringen von Schadstoffen über Schlucklöcher oder Schwinden möglich ist.Um diese Verletzlichkeit oder Vulnerabilität von Karstaquiferen bewerten zu können, wurden zahlreiche Verfahren entwickelt, von denen der so genannte slowenische Ansatz am besten zur intrinsischen Vulnerabilitätsbestimmung und -kartierung des Nationalparks geeignet erschien. Er berücksichtigt sowohl die Erfordernisse des Ressourcen- wie auch jene des Quellschutzes.Erstgenannter zielt darauf ab, den gesamten Aquifer zu schützen: Demzufolge ist das Karstgrundwasser in beträchtlichen Teilen des Nationalparks hoch bis sehr hoch empfindlich, von denen vor allem die Plateaugebirge der Reiteralm, des Steinernen Meeres, des Hagengebirges und der gesamte Hohe Göll, aber auch die stärker geneigten Areale des Watzmann und Hochkalter hervorzuheben sind.Quellschutz dagegen spezialisiert sich auf die Protektion eines bestimmten Quell- oder Brunneneinzugsgebiets: Die entsprechenden Berechnungen ergaben, dass ein wesentlicher Anteil der unterirdischen Quelleinzugsgebiete der Reiteralm, des Hochkalter, Watzmann und Hohen Göll, der Gotzenalm und des Steinernen Meeres als hoch anfällig anzusehen ist. Diesbezügliche Gebiete mit niedrigen Verletzlichkeitsklassen liegen vor allem in den Lockermassen des Klausbach-, Wimbach- und Königsseetals.Die Ergebnisse der erhaltenen Vulnerabilitätskartierungen sind wegen der guten Datenlage sehr plausibel, wenngleich aus den großmaßstäbigen Darstellungen keine punktuell gültigen Resultate ableitbar sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Located in the German Free State of Bavaria the Berchtesgaden National Park is situated in the natural area of the Berchtesgaden alps. These are consisting of powerful triassic carbonate series which provide the basis for an intensive karstification. In addition they are responsible for the development of karst aquifers which are mostly highly vulnerable to contamination of any kind because of the fact that the protective land cover is often missing and the penetration of contaminants through swallow holes or sinkholes can occur much easier.To evaluate the vulnerability of karst aquifers, numerous methods were developed from which the so called Slovene approach was used to assess and map the intrinsic vulnerability within the National Park. This method takes into account the the two general directions in water protection: resource and source protection.The first one aims to protect the whole aquifer: Consequently, the karst groundwater in significant parts of the National Park is highly or extremely vulnerable. Especially the mountains plateaus of Reiteralm, Steinernes Meer, Hagengebirge and the whole area of Hoher Goell as well as the usually more inclined regions of Watzmann and Hochkalter have to be emphasized.Source protection aims to protect the catchment area of a particular spring or well: According to the results of the calculations, most of the underground source catchment areas of Reiteralm, Hochkalter, Watzmann, Hoher Goell, Gotzenalm and Steinernes Meer are highly vulnerable. In this context subterraneous drainage areas of low vulnerability can be found in unconsolidated masses of Klausbach-, Wimbach- and Königsseetal.In general the results of the gained vulnerability maps are very reliable. Nevertheless statements about punctual groundwater (or underground source drainage area) vulnerability are not possible within these large-scale representations.

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