Titelaufnahme

Titel
Gender Mainstreaming als Instrument zur Veränderung des Geschlechterwissens? : Gleichstellungsstrategien unter dem Blickwinkel (de-)konstruktivistischer Theorien eine Analyse des AMS Steiermark / vorgelegt von: Dominique Roth
Weitere Titel
Gender Mainstreaming as tool to change the knowledge of gender? Gender equality policies from the point of view of deconstructivistic theory a study of the job centre Styria
Verfasser/ VerfasserinRoth, Dominique
Begutachter / BegutachterinWetterer Angelika
Erschienen2012
UmfangV, 105 Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitsmarktservice Österreich / Gender Mainstreaming / Arbeitsmarktservice Österreich / Gender Mainstreaming / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36288 Persistent Identifier (URN)
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Gender Mainstreaming als Instrument zur Veränderung des Geschlechterwissens? [0.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Gender Mainstreaming stellt aktuell eine zentrale Strategie zum Ausgleich der ungleichen Chancenverteilung zwischen Mann und Frau und zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter dar. Dennoch ist Gender Mainstreaming auch Thema zahlreicher kritischer Diskussionen. In dieser Masterarbeit werden die Grundlagen von Gender Mainstreaming dargelegt und bestehende Kritik aufgezeigt. Es wurde eine Untersuchung am Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich durchgeführt mit dem Ziel, einerseits das Konzept von Gender Mainstreaming im AMS Österreich und andererseits die Wahrnehmung der Strategie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern darzustellen, um an aktuelle Diskussionspunkte ? vor allem an Kritik der (de-)konstruktivistischen Theorie ? anknüpfen zu können. Dazu wurden Unterlagen des AMS Österreich herangezogen und im Rahmen einer qualitativen Untersuchung am AMS Steiermark 7 Expertinnen- und Experteninterviews durchgeführt. Zudem behandelt diese Masterarbeit das Thema Geschlechterwissen, das Auskunft darüber gibt, warum sich unsere soziale Praxis, trotz Veränderungen im Reden über Geschlecht, an traditionellen Vorstellungen orientiert. Die Ergebnisse zeigen, dass, trotz der einheitlichen und eindeutigen Konzeption von Gender Mainstreaming im AMS Österreich, die Wahrnehmung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abweichend und vielfältig ist. Hier finden sich auch einige Kritikpunkte der (de-)konstruktivistischen Theorie wieder und es kann festgestellt werden, dass latente Wissensbestände unseres alltagsweltlichen Geschlechterwissens Einfluss nehmen. Es bestehen verschiedene Annahmen darüber, warum Männer und Frauen ungleich sind und auch hier wird deutlich, dass unser alltagsweltliches Geschlechterwissen immer wieder die Oberhand gewinnt und das Wissen über die Geschlechter auf Ebene von Gender-Expertise bzw. wissenschaftlichem Wissen nahezu unwirksam macht. Dennoch gibt es gute Ansätze, die durch ?richtige? Gender-Trainings weiterentwickelt werden müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

Gender Mainstreaming as tool to change the knowledge of gender? Gender equality policies from the point of view of deconstructivistic theory ? A study of the job centre StyriaGender Mainstreaming is the current policy to equate the unequal chances between men and women and to promote gender equality. Even so Gender Mainstreaming is the topic of many critical discussions. In this master thesis I work out the basics of Gender Mainstreaming and show up existing critique. A study at the job centre (AMS) Austria was conducted to depict on the one hand the concept of Gender Mainstreaming at the AMS Austria and on the other hand the employees? perception of the strategy for tying on current points of discussion ? especially on critique of deconstructivistic theory. Therefor documents of the AMS Austria were used and 7 expert interviews with employees of the AMS Styria were conducted. Furthermore this thesis is dealing with the topic of knowledge of gender which provides information why our social practice is guided by traditional imaginings of gender while there are changes in discoursing. The results show that despite the consistent and clear conception of Gender Mainstreaming at the AMS Austria the employees? perception of the strategy is divergent and varied. In this context some critical points of deconstructivistic theory are appearing and I could make out that the latent parts of our common knowledge are influential. There are many ideas why women and men are different and in this regard it is also obvious that our common knowledge of gender is prevailing and the knowledge of gender at the level of gender-expertise or of academic knowledge is becoming almost inoperative. Nevertheless there are good basic approaches which have to be advanced in ?correct? gender-trainings.

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