Titelaufnahme

Titel
Der Wirtschaftsstandort Montenegro aus der Sicht österreichischer Unternehmen und Investoren / Marko Markić
Verfasser/ VerfasserinMarkić, Marko
Begutachter / BegutachterinFischer Edwin
Erschienen2012
UmfangV, 66, A-N Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Unternehmen / Standortfaktor / Montenegro / Österreich / Unternehmen / Standortfaktor / Montenegro / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36183 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Der Wirtschaftsstandort Montenegro aus der Sicht österreichischer Unternehmen und Investoren [1.38 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Region Südosteuropa (SEE) ist nach der langen Instabilität und Unsicherheit ein wichtiger Zielmarkt für ausländische Direktinvestitionen (ADI) geworden. Diese Region ist auch für viele österreichische Unternehmen ein wichtiger Markt und stellt für manche Investoren sogar einen erweiterten Heimmarkt dar. Montenegro, der jüngste allgemein anerkannte Staat Europas, wurde lange Zeit von Investoren nicht wahrgenommen. In der Staatenföderation mit Serbien war es für das Land sehr schwierig Investitionen anzuziehen, da der Hauptteil nach Belgrad geflossen ist. Außerdem waren die Folgen der wirtschaftlichen Sanktionen und die politische Unsicherheit mit Serbien ein großes Problem. Der Transformationsprozess von einer sozialistischen Wirtschaft hin zu einer modernen Marktwirtschaft begann relativ spät. Das Land ist aber trotzdem in manchen Bereichen offener und entwickelter als andere Länder der Region, welche mit diesem Prozess deutlich früher begonnen haben. Die Wirtschaft weist einige strukturelle Schwächen auf ? der hohe Anteil des Dienstleistungssektors an der gesamten Wirtschaftsleistung, die schwache Industrie mit veralteter Technologie und die hohe Abhängigkeit vom Zufluss der ADI. Die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich auch stark verbessert, aber obwohl manche Gesetze bereits an die EU-Standards angepasst wurden, und per se eine Stabilität gewährleisten sollen, gibt es viele Probleme in der Justiz. Die geringe Anzahl an Gerichten und Gerichtsvollziehern erschweren die Lösung der eventuellen Probleme aus der Investitionstätigkeit. Diese Masterarbeit ist als ein Leitfaden für potentielle Investoren konzipiert, welcher wichtige Informationen über Montenegro, dessen Wirtschaft und Rechtsystem bietet. Die Arbeit befasst sich auch mit einer Branchenanalyse, in welcher eventuelle Möglichkeiten für österreichische Investoren aufgezeigt werden. Das Land ?des schwarzen Bergs? ist ein kleiner Markt, bietet aber in einigen Branchen große Investitionspotentiale.

Zusammenfassung (Englisch)

After the long instability and insecurity, the region of Southeastern Europe (SEE) has become an important target market for foreign direct investment (FDI). This region is also for Austrian companies an important market and for many investors it represents even an extended home market. Montenegro, the youngest generally recognized state in Europe, was for a long time not noticed by investors. In the unified state with Serbia, it was very difficult for the country to attract investments, since the majority of the FDI-Inflow was going to Belgrade. Moreover, the effects of international economic sanctions and political uncertainty with Serbia created additional barriers. The process of transformation from a socialist economy to a modern market economy began relatively late, but still the country that started with this process much later is in some areas more opened and developed than other countries in the region. Montenegro's economy has some structural weaknesses - the high share of the services sector in total economic output, the weak industrial sector with outdated technology and the high dependence on the inflow of FDI. Although some laws following the independence have already been brought up to European standards and ensure a greater sense of stability per se, there are still many improvements needed in the judiciary system. The small number of courts and bailiffs challenge investing activities. This thesis is structured as a guide for potential investors, to provide them with the most important information about Montenegro, its economy and legal system. The thesis also provides an industry analysis, where potential investment opportunities for Austrian investors are presented. The country "of the black mountain" is a small market, but offers great investment potential in certain sectors of the economy.