Titelaufnahme

Titel
Die Filialkirche St. Stefan in Hofkirchen / vorgelegt von Elfriede Zengerer
Verfasser/ VerfasserinZengerer, Elfriede
Begutachter / BegutachterinStadlober Margit
Erschienen2012
Umfang134 Bl. : 2 Zsfassungen ; zahlr. Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
SchlagwörterSt. Stephan <Hofkirchen bei Hartberg> / St. Stephan <Hofkirchen bei Hartberg> / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36073 Persistent Identifier (URN)
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Die Filialkirche St. Stefan in Hofkirchen [7.67 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es wird die Kirche St. Stefan in Hofkirchen als bemerkenswerter Landkirchenbau der Spätgotik in der Steiermark beschrieben. Dabei wird sowohl auf die Baugeschichte wie auch auf den Außenbau und die Innenausstattung mit Altären, Statuen und Bildern, die zum Großteil im Frühbarock adaptiert wurden, eingegangen. Eine Beschreibung der 1958 entdeckten Wandmalereien, die Anfang und Mitte des 16. Jahrhunderts entstanden sind, wird vorgenommen. Die Details der vom Verein zur Erhaltung der Kirche initiierten Renovierung in den Jahren 1996 bis 2002 werden kommentiert. Ein kurzer Überblick über die historische Entwicklung der Gemeinde Hofkirchen und des Ortsteiles St. Stefan wird gegeben. Die Kirche wird, unter Zugrundelegung historischer Daten, im Hinblick auf ihre Gründung und später erfolgte Veränderungen sowie auf potentielle Stifter und Baumeister beschrieben. Ein Abschnitt nimmt die Beschreibung des Patroziniums des hl. Stefan ein. Unter Berücksichtigung der spätgotische Kirchenbautradition in der Steiermark und ihrer Zentren Graz und Admont wird versucht, in der Bausubstanz der Kirche St. Stefan entdeckte Steinmetzzeichen einzuordnen bzw. jenen vergleichbarer Bauwerke gegenüber zu stellen. Die mittelalterliche Bau- und Handwerkstradition und einige ihrer in der Steiermark tätigen Protagonisten werden erörtert. Eine weitere Aufgabe ist die Erfassung der im Frühbarock im Hartberger Raum ? und hier besonders in St. Stefan ? tätigen Bildhauer. Auf ihre Viten und Oeuvres wird eingegangen. Ein Teil der Arbeit umfasst die liturgische Konzeption mittelalterlicher Kirchenräume, wobei versucht wird, einen Bezug zur liturgischen Situation in der Kirche St. Stefan herzustellen. Das Thema der mittelalterlichen Gebäudesymbolik wird gestreift und der Versuch unternommen, diese auf den mittelalterlichen Chorraum von St. Stefan zu übertragen. Ein Abbildungsteil bildet den Abschluss der Arbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the outstanding late gothic country church of St. Stefan at Hofkirchen in eastern Styria. In particular it covers the building?s history, the outer finish and the interior decoration of the building consisting of altars, statues and pictures, mostly constructed in the Early Baroque period as well as a description of the wall paintings which were made in the mid-16th century and discovered in 1958.The details of the interior and exterior renovation between 1996 and 2002 initiated by the ?Verein zur Erhaltung der Kirche? are summarised and documented. In addition the historical development of the municipality of Hofkirchen and the local district of St. Stefan are outlined. Based on historical data the church itself is described with respect to its original construction, the multiple alterations to it over the centuries, its benefactors and master builders. One part covers the life and times of its patron saint, St. Stefan. Using as a reference the late-gothic church architecture in Styria and its centres in Graz and Admont, this thesis attempts to categorise the stonemasons marks discovered at St. Stefan as well as to compare them with those from similar buildings. The medieval architecture in Styria and some of its most important exponents are also discussed. The thesis also examines the life and works of the relevant sculptors of Eastern Styria, principally those who worked around Hartberg and especially those who worked at St. Stefan. The last part covers the liturgical concept of medieval church rooms in general and St. Stefans? in particular attempting to find a connection between them. The subject of medieval architectural symbolism is touched upon and an attempt is made to apply this to the choir room of St. Stefan. Images and illustrations form the conclusion of the thesis.