Titelaufnahme

Titel
Konstruktion und Validierung von Aufgaben zur Phonoloischen Bewusstheit / Katharina Dirnbauer
Verfasser/ VerfasserinDirnbauer, Katharina
Begutachter / BegutachterinLanderl Karin
Erschienen2012
Umfang95 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Phonologische Bewusstheit / Testkonstruktion / Phonologische Bewusstheit / Testkonstruktion / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-36056 Persistent Identifier (URN)
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Konstruktion und Validierung von Aufgaben zur Phonoloischen Bewusstheit [0.83 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Studie beschäftigt sich mit der Konstruktion und Validierung von Aufgaben zur Phonologischen Bewusstheit. Insgesamt nahmen 280 Kinder, die sich auf fünf Altersstufen vom letzten Kindergartenjahr bis zur vierten Klasse Grundschule verteilten, an der Studie teil. Es wurden Aufgaben zur Phonemelision, bestehend aus drei Itemsets, Wörter, Pseudowörter und CVCCVC-Pseudowörter (Konsonant-Vokal-Konsonant), vorgegeben. Für den Kindergarten waren die Items durchwegs zu schwierig. Bei Wörtern und Pseudowörtern ergaben sich in den zweiten und vierten Klassen Deckeneffekte. Diese wurde aus den weiteren Berechnungen ausgeschlossen. Das Itemset CVCCVC-Pseudowörter war in allen vier Schulstufen geeignet. Es konnte nicht nachgewiesen werden, dass das Itemset Wörter leichter ist als die Itemsets Pseudowörter und CVCCVC-Pseudowörter. Die Auslassung eines Phonems aus einem Konsonantencluster war schwieriger als die Auslassung von Phonemen, die nicht Teil eines Clusters waren. Phoneme am Wortanfang waren einfacher auszulassen als an einer anderen Stelle im Wort. Die Tatsache, dass ein auszulassendes Phonem am Anfang des Items der ersten Silbe entsprach, stellte keine Erleichterung dar. Im Kindergartenalter ergaben sich zwischen der Phonemischen Bewusstheit und der Anzahl der gewussten Kleinbuchstaben, den lautierten Buchstaben und dem Lesen eines Pseudowortes positive Zusammenhänge, aber keine Zusammenhänge mit der Anzahl der korrekt benannten Großbuchstaben und der genannten Buchstabennamen. Die Geschwindigkeit mit der in der ersten Klasse Buchstaben benannt wurden und die Fehler in der Groß- und Kleinschreibung standen in keinem Zusammenhang mit den Leistungen in der Phonemelision. Es zeigten sich in den Schulstufen hohe Zusammenhänge zwischen der Phonemelision und der Lesefähigkeit, sowie mit der Fähigkeit zum lauttreuen Schreibung. Mit Fehlern in der orthografischen Schreibung ergaben sich je nach Itemset und Schulstufe unterschiedliche Zusammenhänge.

Zusammenfassung (Englisch)

The study deals with the construction and validation of phonological awareness tasks. A total of 280 children from five age groups from kindergarten to fourth grade of primary school took part. A phoneme elision task was used and three different item sets, namely words, pseudowords and CVCCVC pseudowords (Consonant-vowel-consonant). All items were too difficult for children in kindergarten. In contrast to this, there were ceiling effects in the second and fourth grade. These data were excluded from the statistical analyses. The CVCCVC pseudowords item set was suitable for use in all four school grades. It could not be proved that the item set word was easier than the item sets pseudowords and CVCCVC pseudowords. Items in which the omitted phoneme was part of a consonant cluster were more difficult than items with singleton phonemes. The fact that the phoneme to be omitted at the beginning of the item was also the first syllable did not prove to be easier. In kindergarten there were positive relationships between phoneme awareness and the number of known small letters, letter sounds and pseudoword reading, but no relationships with the number of known capital letters and letter names could be found. The naming speed of letters in the first grade and the errors in capitalization had no influence on phoneme elision. There were strong correlations between phonological spelling, reading and phoneme elision. Different correlations were found between orthographic spelling and phoneme elision depending on the different item sets and school grades.