Titelaufnahme

Titel
Einfluss verschiedener Risikofaktoren wie dem Serotonintransporterpolymorphismus und verschiedener Persönlichkeitsfaktoren (Depression, Schizotypie) auf die Entwicklung von Flashbacks / Lisa Sabrina Oberndorfer
Verfasser/ VerfasserinOberndorfer, Lisa Sabrina
Begutachter / BegutachterinWeiss Elisabeth
Erschienen2012
Umfang117 Bl. : 2 Zsfassungen ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Psychisches Trauma / Posttraumatisches Stresssyndrom / Serotoninstoffwechsel / Persönlichkeitsfaktor / Psychisches Trauma / Posttraumatisches Stresssyndrom / Serotoninstoffwechsel / Persönlichkeitsfaktor / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35958 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss verschiedener Risikofaktoren wie dem Serotonintransporterpolymorphismus und verschiedener Persönlichkeitsfaktoren (Depression, Schizotypie) auf die Entwicklung von Flashbacks [0.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit überprüft die Wirkung unterschiedlicher Interventionsmethoden auf die Entwicklung intrusiver Erinnerungen, welche infolge eines emotional belastenden Films auftreten können. Dabei wird der Effekt eines visuell-räumlichen Spiels mit der Wirkung eines verbalen Spiels und einer Kontrollbedingung an einer Stichprobe von 154 gesunden Studentinnen verglichen. Des Weiteren beschäftigt sich die Studie mit dem Einfluss des Serotonintransporterpolymorphismus 5-HTTLPR auf die Entwicklung Film-bezogener Intrusionen. Diese Diplomarbeit überprüft ebenfalls die Beteiligung des Serotonintransporterpolymorphismus 5-HTTLPR an der Ausprägung depressiver Symptome und schizotyper Persönlichkeitsmerkmale. Zusätzlich wird der Zusammenhang zwischen der Ausprägung depressiver Symptome und der Anzahl intrusiver Erinnerungen sowie der Zusammenhang schizotyper Merkmale mit der Anzahl Film-bezogener Intrusionen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Bearbeitung einer visuell-räumlichen Aufgabe, in Form von Tetris, als auch die Ausführung einer verbalen Aufgabe, in Form der Millionenshow, im Vergleich zu einer Kontrollbedingung die Anzahl der intrusiven Erinnerungen nach einem emotional belastenden Film, im Sinne einer kognitiven Beanspruchung, reduzieren konnten. Der Serotonintransporterpolymorphismus konnte weder die Entstehung der Film-bezogenen Intrusionen noch die Ausprägung depressiver Symptome und schizotyper Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen. Es ergab sich weder ein signifikanter Zusammenhang zwischen den depressiven Symptomen und der Anzahl intrusiver Erinnerungen noch zwischen den schizotpyen Merkmalen und der Anzahl erlebter Intrusionen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study examined the influence of the serotonintransporterpolymorphism 5-HTTLPR and different cognitive interventions such as visuo-spatial or memory tasks on the development of intrusive memories after watching an emotional film. Furthermore predictors for intrusions such asdepressive symptoms and schizotypal personality traits were studied. A non-clinical sample of 154 healthy women, genotyped for the 5HTTLPR, was presented a short film consisting of emotional scenes like car crashes, surgeries, drowning, etc. After watching the film the participants played either a visuo-spatial task (Tetris), a verbal task (Millionenshow) or a control task (Arrow-task) and kept an intrusions-diary over a seven-dayperiod. Clinical symptomatology (e.g. PTSD symptomatology) and the explicit memory performance were measured after 1 week. Our findings showed that the performance of the visuospatial game Tetris and the verbal game Millionenshow significantly reduced the frequency of intrusive memories compared to the no-task control condition. Further results determine that the serotonin polymorphism neither influenced the development of intrusive memories, nor the existence of depressive symptoms or schizotypal personality traits. Additionally, there was no significant association between the frequency of intrusive memories and depressive symptoms and no significant correlation between intrusions and schizotypal personality traits.