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Title
Zur Sprachenwahl von StudentInnen und AbsolventInnen nach Abschluss des Studiums : eine Untersuchung im Lehrgang Gebärdensprache / vorgelegt von Lena Dreier
Additional Titles
Students' and graduates' language choice for their working life. A study focussing on the sign language program at the ITAT
AuthorDreier, Lena
CensorGrbic Nadja
Published2012
Description190 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (GND)Dolmetscher / Berufswahl / Österreichische Gebärdensprache / Lautsprache / Dolmetscher / Berufswahl / Österreichische Gebärdensprache / Lautsprache / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35309 Persistent Identifier (URN)
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Zur Sprachenwahl von StudentInnen und AbsolventInnen nach Abschluss des Studiums [3.88 mb]
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Abstract (German)

In der Arbeit wird untersucht, weshalb sich Studierende in höheren Semestern und AbsolventInnen des Studiums der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) und einer Lautsprache am Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft (ITAT) nach dem Studium für eine der beiden Sprachen entscheiden. Im theoretischen Teil wird auf die historische Entwicklung des Instituts eingegangen. Es folgt ein Vergleich der Curricula am ITAT, da in der Studie untersucht wird, ob diese einen Einfluss auf die Sprachenwahl haben. Zudem werden ähnliche Ausbildungsmöglichkeiten im europäischen Raum vorgestellt. In der Arbeit werden folgende drei Hypothesen überprüft: Die AbsolventInnen/Studierenden möchten nur mit einer Sprache arbeiten, da ihnen das Erlernen dieser Sprache leichter gefallen ist, da für sie bereits vor Beginn des Studiums feststand, dass sie im Beruf nur mit einer Sprache arbeiten möchten bzw. da es ihnen schwierig erscheint, im Beruf beide Sprachen zu vereinen. In der empirischen Studie werden diese Annahmen anhand quantitativer und qualitativer Datenerhebungsmethoden untersucht. Es wurde zunächst ein Fragebogen an alle Studierenden, die kurz vor Abschluss des Studiums standen, und AbsolventInnen des Lehrgangs ÖGS versendet. Anschließend wurden die Befragten je nach Sprachenwahl in vier verschiedene Prototypen eingeteilt. Es folgten zwei Fokusgruppeninterviews mit VertreterInnen aller Prototypen, um detailliertere Auskünfte über die Gründe für die Sprachenwahl zu erhalten. Der Großteil der im Zuge des Fragebogens Befragten gab an, eher mit ÖGS arbeiten zu wollen. Die Mehrheit der in den Fokusgruppeninterviews befragten Personen hingegen sieht sich eher als Lautsprachendolmetscherinnen. Dass die Ergebnisse divergieren, ist darauf zurückzuführen, dass die Angaben zur Sprachenwahl in den Interviews teilweise nicht mit denen im Fragebogen übereinstimmten. Nach der Durchführung der Befragungen konnten alle drei eingangs geäußerten Annahmen bestätigt werden.

Abstract (English)

This thesis focuses on students who are about to finish their studies as well as graduates following interpreter training in spoken and signed modalities (Austrian Sign Language, ÖGS) at the Department of Translation Studies (ITAT) at Graz University. The thesis examines why they want to, or already did, choose either the spoken language or ÖGS as their working language although they studied both. The first chapters give an insight into the development of the ITAT and the different curricula offered at the department. The study then examines whether these have an impact on language choice. Furthermore, similar trainings offered within Europe are presented. The thesis aims to verify the following three hypotheses: Students/graduates choose only one working language because it was easier to learn this language; because they took this decision already before starting their studies; because they think that it will be difficult to combine the two languages in their working life. The empirical part comprises qualitative and quantitative research methods to help verify these assumptions. Sign language students and graduates were first asked to fill in a questionnaire. Based on the results, they were divided into four different prototypes according to their language choice. Then, two focus group discussions with representatives of each prototype were conducted to find out more about the reasons behind the different language choices. The majority of the persons questioned stated in the course of the questionnaire that after their studies they would prefer to work only with ÖGS. During the focus group discussions, however, the majority of the interviewees said that they could sooner see themselves interpreting their spoken language. The contrasting results from the interview and the questionnaire are due to the fact that some participants gave different answers in each part of the survey. However, based on the collected data it was possible to verify all three hypotheses.

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