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Title
Ein Vergleich der Kirchen. Hl. Petrus über Begunje und Hl. Primus über Kamnik / vorgelegt von Neža Mezeg
Additional Titles
A comparison of the churches of St. Peter above Begunje and St. Primus above Kamnik
AuthorMezeg, Neža
CensorEdgar Lein
Published2012
Description116 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; Ill., Kt.
Institutional NoteGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
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Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35188 Persistent Identifier (URN)
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Ein Vergleich der Kirchen. Hl. Petrus über Begunje und Hl. Primus über Kamnik [3.98 mb]
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Abstract (German)

In meiner Diplomarbeit habe ich zwei gotische Wallfahrtskirchen miteinander verglichen, die Kirche des Heiligen Petrus am Berg über Begunje in Gorenjska und die Kirche der Heiligen Primus und Felician über Kamnik. Ich habe mich für den Vergleich dieser beiden Kirchen entschieden, wegen der Ähnlichkeiten die diese aufweisen. Beide Kirchen liegen auf Anhöhen über Siedlungen, sind von Weiten sichtbar und nur zu Fuß zu erreichen. An Stellen beider Bauten ist, an Hand der archäologischen Funde, über eine jahrhundertlange kontinuierliche Kultverehrung die Rede. Beide Sakralbauten weisen außerdem eine ähnliche Bauform auf. Die Glockentürme stehen im Westen und wurden in verschiedenen Bauphasen mit dem Langhaus verbunden. Die Langhäuser sind zweischiffig und mit einem Sternrippengewölbe, das von schlanken Säulen getragen wird, mit kunstvollausgearbeiteten Wandkonsolen und Schlusssteinen versehen. Die Presbyterien weisen einen dreiseitigen Chorabschluss auf. Die Hochlage ist wahrscheinlich der Grund, wieso die Nordwände der beiden Wallfahrtskirchen keine Fensteröffnungen mehr aufweisen dies schützt somit den Innenraum besser. Gleichzeitig aber, wurde auch eine ganze Wand erschaffen, die vollkommen mit Wandmalereien versehen werden konnte. Außerdem gehören beide Kirchen in die sogenannte Gruppe der Hallenkirchen von Gorenjska. Im 15. Jahrhundert hat sich von ?kofja Loka aus ein gotischer Baustil entwickelt, der nach einem einheitlichen Sakralraum strebte. Dies wurde aber nur in einzelnen architektonischen Elementen realisiert. Die wichtigsten Merkmale dieser regional bedingten Architektur sind das Sternrippengewölbe und dessen kunstvolle Ausstattung, die aus der Tradition der Steinmetzkunst aus Kras, ausgeht. All dies wäre aber nicht möglich, wenn sich in der Zeit die Mächte in der slowenischen Gesellschaft nicht verschoben hätten. Das Bürgertum gewann an Macht und Geld und wurde somit zu den wichtigsten Auftraggeber der Sakralkunst.

Abstract (English)

In my thesis I compared two Gothic churches of pilgrimage, the Church of St. Peter on Gora above Begunje in Gorenjska and the Church of St. Primus and Felician above Kamnik. I have decided to compare these two churches because of their similarities. Both churches are located on high ground above settlements, are visible from afar and only accessible on foot. On behalf of archeological finds we know of a century-long continuous cult site at the position of both buildings. Both buildings also feature a similar design. The bell towers are positioned westwards and were combined with the nave through different stages of construction. The longhouses have two naves and a stellar vault, supported by slender columns, provided with artistically made wall brackets and keystones. The presbyteries have a tripartite chancel. The high altitude of the churches is probably the reason why the northern walls have no more window openings which provides a better protection for the interior. With this, an empty wall was created which was perfectly suited for the frescos. In addition, both churches belong to the so called group of hall churches of Gorenjska. In the 15th Century a Gothic style has evolved and spread from the town of ?kofja Loka, aspired a unified sacred space. However, this was realized only in certain architectural elements. The main features of this regional architecture are the stellar vault and its artistic features that emanate from the tradition of stone carving from Kras. All this would not be possible, if the forces in the Slovenian society in this period had not moved. The money and with it the power of the middle class grew and therefore they became important donors of sacred art.

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