Titelaufnahme

Titel
Elternkompetenzen als Bildungsthema : eine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse der Elternbildungsangebote in der Steiermark / vorgelegt von Hannelore Mandl
Verfasser/ VerfasserinMandl, Hannelore
Begutachter / BegutachterinReicher Hannelore
Erschienen2012
UmfangXII, 186 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Steiermark / Elternbildung / Steiermark / Elternbildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35156 Persistent Identifier (URN)
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Elternkompetenzen als Bildungsthema [2.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende empirische Studie thematisiert die elterlichen Erziehungskompetenzen mit Blick auf beeinflussende Faktoren und die Frage wie Eltern in ihren Erziehungsaufgaben durch Elternbildungsmaßnahmen gestärkt werden können. Dazu wurden acht Expertinnen aus dem Elternbildungsbereich der ZWEI UND MEHR-Eltern-Kind-Zentren basierend auf einem halbstandardisierten Leitfaden-Interview befragt. Inhalte des Interviews waren: Ablauf, Programmplanung und Themenauswahl, Beobachtungen und Erfahrungen in Bezug auf elterliche Erziehungskompetenzen und Meinungen bezüglich Elternbildung als Bildungsmaßnahme. Die Ergebnisse der qualitativen Befragung weisen darauf hin, dass Eltern vermehrtes Interesse an Elternbegleitungsangeboten zeigen und die Möglichkeit des Austausches und Modelllernens aus Sicht der Expertinnen als besonders wichtig erachtet wird. Gesondert erfolgte eine Fragebogenerhebung bei 118 Eltern (zum überwiegenden Teil Mütter), um das Erziehungsverhalten, das Kompetenzerleben, die Partnerschaftszufriedenheit und die Bedürfnisse und Interessen in Bezug auf Elternbildung zu erfragen. Die Ergebnisse der quantitativen Befragung zeigen, dass hohe Kompetenzüberzeugung und Selbstwirksamkeit mit dem Erziehungsverhalten und der Zufriedenheit in der Elternrolle im Zusammenhang stehen. Die subjektiv eingeschätzte Partnerschaftsqualität korreliert mit dem Erziehungsverhalten und der Kompetenzüberzeugung sowie dem Gefühl der Selbstwirksamkeit. Eltern berichten trotz hoher Kompetenzüberzeugung, zufriedener Partnerschaft und eines positiven Erziehungsverhaltens von Überforderung und Unsicherheit. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass vor allem Eltern-Kind-Gruppen als niederschwellige Unterstützungsmaßnahme in Erziehungsfragen wahrgenommen und aufgrund der Möglichkeit des Austausches mit anderen Eltern und der gemeinsamen Aktivität mit Kindern bevorzugt besucht werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This empirical study addresses parental skills regarding both their influential factors and the extent to which parents can be strengthened in their educational tasks through parental education. For this reason, eight experts in the field of parental education from ZWEI UND MEHR-ELTERN-KIND-Zentren (education centres for parents with children) were interviewed by means of a half-standardised interview guide. These interviews dealt with programme planning and choice of topics, observation and experiences - all in relation to parental skills and opinions of parental education as training measures. In addition, a questionnaire for parents assessed information on their educational behaviour, perception of their own competences, contentment in partnership, as well as on the needs and interests in terms of parental education. The sample comprised 118 parents. The results were discussed in view of current scientific literature and presented in the conclusion of the study.The findings show that a high conviction of competences and self-efficacy are closely connected to educational behaviour and contentment in parenthood. Subjective judgement of the quality of partnership is correlated with educational behaviour, a conviction of competences and the impression of self-efficacy. In spite of a high conviction of their educational competences, contentment in their partnerships and positive educational behaviour, parents are affected by overloaded expectations and uncertainties. In this respect, parents-child-groups are perceived as a low-threshold supporting measure in educational matters. They offer opportunities for both exchange with other parents and activities with children and therefore they are preferentially attended.