Titelaufnahme

Titel
Attentional bias towards emotional facial expressions: Anger and laughter superiority effects in gelotophobia / Oliver Koban
Weitere Titel
Attentional bias towards emotional facial expressions: Anger and laughter superiority effects in gelotophobia
Verfasser/ VerfasserinKoban, Oliver
Begutachter / BegutachterinPapousek Ilona
Erschienen2012
Umfang81 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassungen in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Gelotophobie / Aufmerksamkeit / Bias / Gelotophobie / Aufmerksamkeit / Bias / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35105 Persistent Identifier (URN)
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Attentional bias towards emotional facial expressions: Anger and laughter superiority effects in gelotophobia [0.63 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufmerksamkeitsbias beschreibt eine kognitive Verzerrung während der Informationsverarbeitung bei Menschen mit Angststörungen. Die Aufmerksamkeit ist gefangen von den angstrelevanten Reizen, wenn diese für kurze Zeit präsentiert werden (erleichterte Aufmerksamkeit). Nach längerer Präsentation kann man sich schwer von diesen Reizen lösen (Schwierigkeit in Lösung). Später kommt eine absichtliche Vermeidung der angstrelevanten Reize zum Tragen. Diese drei Komponenten machen einen Aufmerksamkeitsbias aus. Gelotophobie beschreibt die Angst von anderen ausgelacht zu werden und von anderen niedergemacht zu werden. Menschen mit Gelotophobie haben eine niedere Schwelle für Schamempfinden. Das Ziel dieser Untersuchung war es herauszufinden, ob gelotophobe Menschen einen Aufmerksamkeitsbias bezüglich angstrelevanter Reize haben. In ihrem Fall wäre dies ein lachendes Gesicht. Visuelle Suche wurde als Paradigma ausgewählt, wobei neun verschiedene Gesichter für zwei Sekunden präsentiert wurden. Die TeilnehmerInnen mussten lediglich ein diskrepantes Gesicht aus der Menge suchen und eine Taste drücken. Reaktionszeiten lassen auf einen Aufmerksamkeitsbias rückschließen, wenn kürzere Reaktionszeiten bei gelotophoben Menschen für lachende und verärgerte Gesichter auftreten. Dieses Phänomen wurde in dieser Studie nicht gefunden. Weitere Untersuchungen zu dem Thema sind notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Attentional bias refers to a cognitive distortion found in people with anxiety disorders. The attention is captured by threat-relevant objects when exposed for a short time (facilitated attention). After longer exposure the attention is captured by the threat (difficulty in disengagement). At a later stage attentional avoidance occurs in the individual. These three components make up attentional bias. This phenomenon is a characteristic of anxiety disorders. Gelotophobia is a new concept that describes people who constantly fear being laughed at and put down by the mockery of others. These people have a low threshold for experiencing shame and embarrassment. The aim of this study was to investigate whether gelotophobes show an attentional bias for threat-relevant cues, i.e. cheerful faces. A visual search paradigm was conducted, showing nine different faces for a period of two seconds. People simply had to identify a discrepant face in the crowd by pressing a key. A shorter reaction time response for cheerful and angry faces in a crowd of neutral faces should reveal an attentional bias for gelotophobes. This phenomenon was not found in this study. Further investigations have to be made and limitations in this study have to be considered.

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