Titelaufnahme

Titel
Akzeptanz von stockfremden Jungbienen (Apis mellifera carnica Pollm) im Bienenvolk / vorgelegt von Doris Anja Resch
Weitere Titel
Approval of young alien honeybees (Apis mellifera carnica Pollm) in a hive
Weitere Titel
Approval of young alien honeybees (Apis mellifera carnica Pollm) in a hive
Verfasser/ VerfasserinResch, Doris Anja
Begutachter / BegutachterinCrailsheim Karl
Erschienen2012
Umfang30 Bl. : 2 Zsfassungen ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Text engl. ; Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzKB2012 29
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Carnica-Biene / Bienenstock / Verhalten / Carnica-Biene / Bienenstock / Verhalten / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35064 Persistent Identifier (URN)
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Akzeptanz von stockfremden Jungbienen (Apis mellifera carnica Pollm) im Bienenvolk [5.14 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wurde die Akzeptanz von Jungbienen (Apis mellifera carnica Pollm) in einem fremden Bienenvolk unter dem Einfluss des Zusetzortes untersucht.Im Brutschrank aufgezogene Jungbienen wurden nach ihrem Schlüpfen markiert und am nächsten Tag im Alter von 12 ? 24 Stunden in zwei Gruppen einem Beobachtungsstock zugesetzt. Die Hälfte der markierten Jungbienen wurde im Zentrum des Brutnests, die andere Hälfte im Zentrum der Honigwabe zugesetzt. Die Beobachtungen erfolgten vom 6. Juli bis zum 5. August 2010. Über einen Zeitraum von jeweils 8 Tagen wurde beobachtet wieviele der 15 x 99 zugesetzten Bienen im Beobachtungsstock überlebten und wie aggressiv die Stockmitglieder reagierten. Neben Einzelbeobachtungen der zugesetzten Bienen und drei Scans pro Tag, wurden auch gleich nach jedem Zusetzen 5-Sekunden-Scans durchgeführt. Hierbei wurden alle Interaktionen und Aktivitäten der Jungbienen dokumentiert. Die Hauptaktivitäten der frisch zugesetzten Bienen beschränkten sich auf in der Zelle rasten und bewegungslos sein. Insgesamt verbrachten sie nicht ganz 60 % des ersten Tages mit diesen zwei Verhaltensweisen. Nachdem sich erst am 4. Tag ca. gleich viele Bienen von beiden Zusetzgruppen im Brutnest befanden, kann man annehmen, dass im Honignest zugesetzte Bienen einige Tage am Zusetzort verweilten, um Kräfte zu sammeln und den Chitinmantel zu härten. Die langsamere Entwicklung der Jungbienenan, wegen einer um 3 Grad kühleren Temperatur und die Abwesenheit von Ammenbienen hatte keine Auswirkungen auf die ersten Lebenstage der Jungbienen. Bis zum 8. Tag der Untersuchungen überlebten ca. 74 % der zugesetzten Bienen beider Gruppen. Negatives Verhalten der Stockmitglieder gegen die zugesetzten Jungbienen wurde kaum beobachtet. Insgesamt gab es während der 5-Sekunden-Scans, gleich nach dem Zusetzen, nur 0.99 % aggressive Interaktionen. Die Ergebnisse zeigen, dass die fremden Jungbienen gut im Bienenvolk akzeptiert wurden ? unabhängig vom Zusetzort.

Zusammenfassung (Englisch)

If external fostered bees are introduced into an alien hive, aggressiveness of the hive-members against them may occur. In this work it should be tested if the place of introduction plays a role for the acceptance. Observations were made from 6th of July until 5th of August 2010. External fostered bees with the age of 12-24 hours, hatched in an incubator, number coded and coloured the night before introducing them into an observation hive, were used for observations. Half of the alien bees were introduced directly into the honeystore and the other half into the centre of the broodnest. It was investigated how many of the introduced bees would survive until the 8th day and if the behaviour of the two groups would differ. Furthermore right after the introduction of the alien bees 5 second scans were made to notice all interactions and activities. Results of the experiments showed no significant differences in the survival rate between the two introduced groups. 74 % of all introduced bees from each group survived until the 8th day. Altogether almost no aggressive behaviour occurred against the young alien bees (0.99 %). Both groups showed low activity, like resting in a cell or being idle for almost 60 % of the observation time. During 5 second scans significantly more positive than negative interactions occurred.On the 4th day of observations many bees introduced into the honeystore had moved downwards to the main broodnest. Before walking down to the broodnest they probably needed time to stiffen their chitin body and develop their muscels. Conditions in the honeystore - 3 degrees lower average temperature and less nurse bees than in the broodnest - usually imply worse physiological development for the young bees. But these factors did not play a negative role during the 8 days of the observations. Experiments showed that it is possible to introduce young alien bees either into the broodnest or into the honeystore without many problems.

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