Titelaufnahme

Titel
Frauen als Opfer häuslicher Gewalt : eine Darstellung psychosozialer Maßnahmen gewaltbetroffener Frauen unter Berücksichtigung der österreichischen Gesetzeslage / Schwarz Catherine
Verfasser/ VerfasserinSchwarz, Catherine
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anita
Erschienen2012
UmfangVI, 69, XIV Bl.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Frau / Häusliche Gewalt / Recht / Österreich / Frau / Häusliche Gewalt / Recht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-35013 Persistent Identifier (URN)
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Frauen als Opfer häuslicher Gewalt [1.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bis vor kurzem war häusliche Gewalt eine Angelegenheit, die nicht für die Öffent-lichkeit bestimmt war. Alles, was innerhalb der vier Wände geschah, galt als privat. Die vorliegende Arbeit soll Aufschluss darüber geben, welche rechtlichen Schritte in Bezug auf Gewaltdelikte international und in Österreich innerhalb der letzten Jahre gesetzt wurden.Neben körperlichen Misshandlungen, als eine Form der häuslichen Gewalt, gibt es auch noch weitere Formen, bei denen die Opfer, vermehrt Frauen, psychisch von ihren Tätern ?in die Enge? getrieben werden, aus der sie selbst nur schwer wieder herausfinden. Die Folgen, an welchen die Gewaltopfer oft bis an ihr Lebensende leiden, sind fatal. Auf diese wird im Rahmen dieser Arbeit näher eingegangen. Angst, Schuldgefühle, Wut, Traurigkeit, Abneigung, Hilflosigkeit, Einsamkeit ? alle diese Gefühle kommen bei Gewaltopfern zum Tragen. Um sich davon zu lösen und den ersten Schritt in ein gewaltfreies Leben zu setzen, bedarf es oft viel Zeit, welche die Opfer benötigen, um aus der Gewaltsituation auszubrechen. Es gibt psychosozia-le, präventive sowie polizeiliche Maßnahmen, die gesetzt werden können, um einer-seits nicht in eine Gewaltsituation zu geraten und andererseits erfolgreich einen Weg aus der Situation zu finden. Der letzte Teil der Arbeit soll Aufschluss darüber geben, welche psychosozialen Hilfsangebote es für gewaltbetroffene Frauen in Österreich gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

Until lately, domestic violence was an affair, which was not affected to the public. Everything happening within the house was a private issue. This master thesis in hand shall give information about Austrian and international juridical steps relating to violent delicts, set in the last few years. Physical mistreatment, as one of many forms of domestic violence, mostly affects women. Offenders corner their victims intensely, from where they can break out hardly. Many victims suffer from those results until their deaths. Reasons, why some people rather tend to violence than others, will be discussed in the context of this thesis. Fear, feelings of guilt, fury, sadness, reluctance, helplessness, loneliness ? all these feelings highly appear on victims of violence. To become unfastened and to escape from violent situations sometimes takes a lot of time. The first step into a life without violence is very tough for the victims.Possible measures can be set, not to slide into a violent situation on the one hand, and to help out of a violent situation, on the other hand, if people have already become a victim.The last part of the thesis shall give information about psychosocial help services, offered for women who suffered violence, in Austria.