Titelaufnahme

Titel
Die Legislative und Exekutive in den unabhängig gewordenen Maghrebstaaten : ein rechtshistorischer Vergleich / vorgelegt von Herwig Zaczek
Weitere Titel
The legislative and executive branches in the constitutions of the Maghreb States in the second half of the 20th century
Verfasser/ VerfasserinZaczek, Herwig
Begutachter / BegutachterinPrettenthaler-Ziegerhofer Anita
Erschienen2012
UmfangII, 96 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Maghreb / Demokratisierung / Maghreb / Demokratisierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34902 Persistent Identifier (URN)
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Die Legislative und Exekutive in den unabhängig gewordenen Maghrebstaaten [0.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch seine geographische Nähe zu Europa bildet der im Norden Afrikas gelegene Maghreb-Raumdas Tor zur arabisch-afrikanischen Welt. Geschichtlich war Afrika und insbesondere der Maghrebspätestens im Zuge der kolonialen Unterwerfung des 18. Jahrhunderts eng mit Europa verflochten.Die Maghrebstaaten Algerien, Tunesien und Marokko wurden hauptsächlich von Frankreich alsKolonien genutzt, Unterdrückung und wirtschaftlichen sowie ökologischen Ausbeutung hinterließentiefe Spuren in der Entwicklung der drei Länder innerhalb der vergangenen zwei Jahrhunderte.Anhand eines deskriptiv-analytischen Vergleiches soll die Entwicklung der drei nordafrikanischenStaaten seit Erlangung ihrer Unabhängigkeit von Frankreich bis in die Gegenwart beleuchtetwerden. Gegenstand der vergleichenden Betrachtung ist die formale Entwicklung der staatlichenInstitutionen im Hinblick auf deren Demokratisierungsprozess.Ausgangspunkt der Betrachtung ist die These, dass die staatlichen Strukturen der Maghrebländer,nach fast 60 Jahren Unabhängigkeit, und vor allem nach einem mehrere Jahrzehnte andauerndenReformprozess autoritärer Herrschaft, noch nicht am Niveau anerkannter, westlicher Demokratiengemessen werden können.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to its geographical proximity to Europe, the North African Maghreb region,comprised of Algeria, Tunisia and Morocco, is the gateway to the Arab-Africanworld. Historically, Africa, especially the Maghreb region, was the last in the wakeof the colonial subjugation of the 19th Century, closely linked with Europe. TheMaghreb states were mainly utilized as colonies by France; oppression as well aseconomic and ecological exploitation left deep traces in the development of thecountries in the past two centuries. Using a descriptive-analytic comparison, thedevelopment of these three North African countries is highlighted since the time oftheir independence from France to the present. Subject of comparative analysis isthe formal development of state institutions in regards to the states' democratizationprocesses.The starting point for consideration is the degree to which the state structures of theMaghreb countries, after almost sixty years of independence, especially afterseveral decades of authoritarian rule reform process, can be measured againstwestern democracies.

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