Titelaufnahme

Titel
Kommunikationsverhalten in Teams : Auswirkungen von Persönlichkeitsmerkmalen in unterschiedlichen Kommunikationssettings / Marion Heilinger
Verfasser/ VerfasserinHeilinger, Marion
Begutachter / BegutachterinPaechter Manuela
Erschienen2012
Umfang121 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Kommunikationsverhalten / Gruppe / Persönlichkeitsfaktor / Kommunikationsverhalten / Gruppe / Persönlichkeitsfaktor / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34808 Persistent Identifier (URN)
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Kommunikationsverhalten in Teams [1.27 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Studie wurde das Kommunikationsverhalten von 40 Frauen und 40 Männern in Abhängigkeit ihrer Persönlichkeit untersucht. Es sollte überprüft werden, ob sich die beiden Persönlichkeitsmerkmale Dominanz und Selbstwert unterschiedlich auf die Kommunikationsverhaltensweisen Sprechdauer, erfolgreiche Unterbrechungen, verbale Verstärker, Lächeln, Unsicherheitsfragen und Weisungen auswirken. Darüber hinaus sollte geklärt werden, ob sich das Kommunikationsverhalten abhängig von der Persönlichkeit in den beiden Kommunikationssettings Videokonferenz und face-to-face, zwischen den Dyadenzusammensetzungen Mann-Mann, Frau-Frau und Mann-Frau und je nach Reihenfolge der Settings, in welchen sich die KommunikationspartnerInnen kennenlernten, unterscheidet. Die TeilnehmerInnen wurden im Abstand von einer Woche in den beiden Settings beobachtet. Weniger dominante Personen lächelten in beiden Settings und zu beiden Zeitpunkten seltener als Personen mit hoher Dominanz. Der Selbstwert machte bei keiner der Kommunikationsverhaltensweisen einen Unterschied. Zwischen den beiden Kommunikationssettings zeigten sich keine Unterschiede im Kommunikationsverhalten. In den beiden gleichgeschlechtlichen Dyaden verstärken niedrig dominante Personen weniger als hoch dominante Personen. In den gemischtgeschlechtlichen Dyaden hingegen verstärken hoch dominante Personen weniger, als niedrig dominante Personen. Unabhängig von den Persönlichkeitseigenschaften wurden in der Videokonferenz weniger verbale Verstärker gegeben als face-to-face. Ebenfalls unabhängig von den Persönlichkeitsmerkmalen konnten Unterschiede zwischen den Dyaden in Bezug auf die abhängige Variable erfolgreiche Unterbrechungen festgestellt werden. In reinen Männer-Dyaden wird häufiger unterbrochen als in gemischtgeschlechtlichen Dyaden. Die Reihenfolge der Settings, in welcher die KommunikationspartnerInnen miteinander sprachen (zuerst Videokonferenz vs. zuerst face-to-face), konnte keine Unterschiede aufzeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

In this study the communication behavior of 40 women and 40 men was examined, depending on their personality. It should be checked whether the two personality traits dominance and self-esteem have different effects on the communication behaviors talk time, successful interruptions, verbal reinforcements, smiling, tag questions and instructions. It should also be clarified whether the communication behavior depending on the personality differs between the two communication settings videoconference and face-to-face, between the dyad compositions man-man, woman-woman and man-woman and depending on the order of the settings, in which to the communication partners met. The participants were observed twice in the two settings with an interval of one week.Less dominant people were smiling less in both settings and at both time points than those with high dominance. The self-esteem did not make a difference in any of the communication behaviors. Communication behavior did not differ in the two types of communication settings. In the two same-sex dyads low dominant individuals reinforced less than high-dominant individuals. In the mixed-sex dyads, however, high dominant individuals reinforced less than low-dominant individuals. Regardless of the personality traits, a difference was found between the two communication settings in terms of verbal reinforcements. In the video conference fewer verbal reinforcements were given than in face-to-face conversation. Also regardless of the personality traits, differences between the dyads regarding the dependent variable successful interruptions were detected. Namely that in all-male dyads there are consistently more successful interruptions than in mixed-sex dyads. The order of the settings in which communication partners talked to each other (first videoconference vs. first face-to-face) did not display any differences.