Titelaufnahme

Titel
Einfluss des Wirtschaftsprüfers auf die Qualität von Konzernabschlüssen / Melanie Ferk
Verfasser/ VerfasserinFerk, Melanie
Begutachter / BegutachterinWagenhofer Alfred
Erschienen2012
UmfangXI, 75 Bl. : 2 Zsfassungen
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Wirtschaftsprüfung / Prüfungsqualität / Wirtschaftsprüfung / Prüfungsqualität / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34647 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss des Wirtschaftsprüfers auf die Qualität von Konzernabschlüssen [0.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diverse Bilanzskandale verdeutlichten die Wichtigkeit von Ergebnisqualität und von Abschlussprüfern. Das Ziel des Abschlussprüfers ist es, sicherzustellen, dass die veröffentlichten Jahresabschlüsse keine wesentlichen Fehler beinhalten. Die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle und spiegelt sich in der Prüfungsqualität. Denn je höher die Unabhängigkeit und die Kompetenz der Abschlussprüfer sind desto höher ist die Prüfungsqualität. Die Größe des Abschlussprüfers kann als Indikator für die Prüfungsqualität angesehen werden. Große Abschlussprüfer-gesellschaften decken eher fragwürdige Rechnungslegungspraktiken auf als klein- und mittelständische Abschlussprüfergesellschaften. Demzufolge untersucht diese Masterarbeit die Beziehung zwischen der Größe des Abschlussprüfers und der Prüfungsqualität. Da die Prüfungsqualität nicht direkt beobachtbar ist, wurde zur Qualitätsmessung die Bilanzpolitik herangezogen. Um Bilanzpolitik messen zu können, wurden die in nicht-diskretionäre und in diskretionäre Periodenabgrenzungen aufgeteilt. Die diskretionären Periodenabgrenzungen stellen ein Proxy für Bilanzpolitik dar. Diese Arbeit verwendet das Modified-Jones-Model um diskretionäre Periodenabgrenzungen zu erfassen. Die gewählte Stichprobe umfasst 96 österreichische Unternehmen, die an der Wiener Börse notieren. Der Untersuchungszeitraum erstreckt auf die Jahre von 1998 bis 2008. Die Stichprobe Österreich wurde in zwei Gruppen aufgeteilt: In die größten Prüfungskonzerne, die Big 4, und in die mittelständischen und kleinen Prüfungspraxen, die Non-Big 4. Die Ergebnisse der univariaten und multivariaten Analyse indizieren, dass Kunden von Non-Big 4 Abschlussprüfern nicht höhere diskretionäre Periodenabgrenzungen berichten als Kunden von Big 4 Abschlussprüfern. In der Arbeit konnte nicht nachgewiesen werden, dass die Größe der Abschlussprüfergesellschaften einen wichtigen Faktor in der Bilanzpolitik impliziert.

Zusammenfassung (Englisch)

Various accounting scandals have clarified the importance of earning management and auditors. The objective of the auditor is to secure that the public financial statements report no mistakes. The independence of the auditor plays a decisive role and mirrors the auditing quality. The higher the independence and the competence of the auditor are the higher the auditing quality is. The size of auditors can be indicated as auditing quality. Larger auditing firms are more likely to discover dubious earning management than smaller and smallest auditing firms. Hence, this thesis investigates the relationship between the size of auditing firms and auditing quality. Since the auditing quality is not directly observable, earning management were be used by measuring the auditing quality. By measuring the earning management, the accruals would be divided into discretionary accruals and non-discretionary accruals. The discretionary accruals are a proxy for earning management. This paper uses the modified version of the Jones model to capture discretionary accruals. The selected sample consists of 96 listed Austrian firms from the Thomson Worldscope database for the sample period from 1998 to 2008. The Austrian sample would be divided into the largest auditing firms, which are called Big 4 and into the smaller and smallest auditing firms, which are called Non-Big 4. The results of the univariate and multivariate analysis indicate that clients of non-Big 4 auditing firms report higher discretionary accruals of total assets than the discretionary accruals reported by clients of Big 4 auditing firms. Thence, it could not be observed that there is a significantly connection between the size of auditing firms and earning management. It could not be verified by the thesis that audit firm size is an important determinant in earning management.