Titelaufnahme

Titel
Einstellung zur schulischen Inklusion von Kindern mit heterogenem Förderbedarf : eine Befragung von Lehramtsstudierenden an der Pädagogischen Hochschule Steiermark / vorgelegt von Silvia Maria Rannegger
Verfasser/ VerfasserinRannegger, Silvia Maria
Begutachter / BegutachterinReicher Hannelore
Erschienen2012
Umfang156 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Integrative Schule / Einstellung / Lehramtsstudent / Integrative Schule / Einstellung / Lehramtsstudent / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34579 Persistent Identifier (URN)
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Einstellung zur schulischen Inklusion von Kindern mit heterogenem Förderbedarf [2.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit thematisiert die Einstellung zur Schulischen Inklusion und relevanteFaktoren für den erfolgreichen Unterricht von Kindern mit heterogenem Förderbedarf.Weiters wird auf Professionalisierung und die Kompetenzen des Lehrpersonals fürerfolgreiche Schulische Inklusion eingegangen. Basierend auf einer Fragebogenerhebungwurden Studierende an der Pädagogischen Hochschule Steiermark zu diesenThemenbereichen befragt. Dabei wurde die Allgemeine und InklusionsbezogeneSelbstwirksamkeitsüberzeugung erhoben sowie die Einschätzung von Problemen mitunterschiedlichen Heterogenitätsdimensionen. Alle Forschungsfragen wurden unter demAspekt der Wahl der Studienrichtungen ?Studiengang Lehramt für Volksschulen? bzw.?Lehramtsstudium für Sonderschule? und das Studiensemester differenziert. Die Stichprobeumfasste 66 Studierende in den beiden Studienrichtungen Volksschule und Sonderschule ander Pädagogischen Hochschule Steiermark. Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende derStudienrichtung ?Lehramtsstudium für Sonderschule? sowohl eine positivere Einstellunggegenüber Schulischer Inklusion als auch eine positivere Selbstwirksamkeitsüberzeugungals die Studierenden der Studienrichtung ?Studiengang Lehramt für Volksschulen?aufweisen. Kein signifikanter Unterschied konnte zwischen Erstsemestrigen undStudierenden in den höheren Semestern festgestellt werden. Erwartungsgemäß zeigte sicheine positive Korrelation der Inklusionsbezogenen Selbstwirksamkeitsüberzeugung mit derAllgemeinen Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Weiters konnte die Kontakthypothesebestätigt werden, wonach die Kontakthäufigkeit mit Menschen mit Behinderungen mit einerpositiveren Einstellung zur Schulischen Inklusion in Zusammenhang steht. Diese Ergebnissewerden mit Bezugnahme auf die aktuelle Fachliteratur diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis focuses on inclusive schools and relevant factors for successful inclusionof children with heterogeneous learning needs in the one classroom. Important professionalills are analysed which are necessary for acting successfully in inclusive schools. Variablessuch as the attitude of the students in teacher training towards inclusive schools, self-efficacyand the expectations of problems in different settings of heterogeneity are assessed by aquestionnaire. Furthermore it is analysed what kind of heterogeneous dimension is expectedas the most challenging. Differences in these variables were analysed differentiatingbetween students trained for teachers in regular elementary schools and students trained asspecial education teachers. Furthermore differences are analysed between first-yearstudents and advanced students. The sample consists of 66 students of the University ofTeacher Education in Styria. The results show that the special education students aredisplaying a significantly more positive attitude towards inclusive schools. Furthermore theydo have a more positive general self-efficacy than their colleagues in the training forelementary school teachers. No significant differences regarding inclusive attitude and selfefficacybetween first-year and advanced students are found. Inclusive self-efficacy iscorrelating positively with the student?s general self-efficacy. Students who do have morefrequent contacts with disabled people show a more positive attitude towards inclusiveeducation in general. These findings are discussed referring to relevant recent research andfuture implications.