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Title
Globale Ungerechtigkeit durch Pharmapatente : wer trägt die Verantwortung? / vorgelegt von Katharina Klaftenegger
Additional Titles
Global injustice by patents on pharmaceutical products : who is responsible?
AuthorKlaftenegger, Katharina
CensorMeyer, Lukas
PublishedGraz, 2017
Description93 Blätter : Zusammenfassungen (2 Blätter) ; Diagramme
Institutional NoteKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
Zusammenfassungen in Deutsch und Englisch
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Arzneimittelwirtschaft / Patent / Verantwortungsbewusstsein / Arzneimittelversorgung
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118080 Persistent Identifier (URN)
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Globale Ungerechtigkeit durch Pharmapatente [0.92 mb]
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Abstract (German)

Diese Arbeit geht der Frage nach, ob das Einführen von Pharmapatenten durch das TRIPS-Abkommen der WTO, welche Pharmaunternehmen für 20 Jahre eine Monopolstellung verleihen, zu weltweiter Ungerechtigkeit in der Arzneimittelversorgung beigetragen hat. Darüber hinaus soll geklärt werden, ob reiche Länder dafür verantwortlich sind, armen Ländern eine ausreichende Arzneimittelversorgung zur Verfügung stellen, sollten diese dazu selbst nicht imstande sein. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang die Ansätze von Thomas Pogge, von Ingo Pies und von Mathias Risse, die unterschiedliche Ansichten vertreten. Diese Arbeit kommt zum Schluss, dass die durch die Monopolstellung der Hersteller erhöhten Preise für Arzneimittel die Ungerechtigkeit gegenüber armen Ländern verstärken, ein Ende der Patentregelung jedoch keine sinnvolle Lösung dieses Problems darstellen würde. Vielmehr bedarf es eines höheren Verantwortungsbewusstseins der Industriestaaten gegenüber den Entwicklungsländern, um kurzfristig akute Hilfestellung zu leisten, und langfristig ein System zu schaffen, das armen Ländern keinen Schaden mehr zufügt.

Abstract (English)

This paper discusses, whether the establishment of patents for pharmaceutical products by the WTOs TRIPS-Agreement, which enable a monopoly position for pharmaceutical companies for 20 years, has contributed to global injustice in the context of an accurate drug supply. Furthermore, it will try to clarify, if rich countries are responsible for making drugs available to poor countries, if they are not able to cope with this themselves. In this context, the concepts of Thomas Pogge, Ingo Pies and Mathias Risse shall be compared. The paper comes to the conclusion that the prices for drugs, which are exceptionally high during the monopoly position oft the producer, lead to more injustice towards developing countries. Nonetheless, an ending of the patent solution would not be beneficial. Instead, rich countries should develop a higher sense of responsibility for poor countries. They should support them in solving urgent problems in the short run and create a system which doesnt harm them anymore in the long run.

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