Titelaufnahme

Titel
Gesundheit lebenslänglich. Über die Positionierung und die Handlungsspielräume der Erwachsenenbildung
Weitere Titel
Lifelong Health. Positioning and Scope of Action of Adult Education
Verfasser/ VerfasserinBirnhuber, Elisa Kristina
Begutachter / BegutachterinHolzer, Daniela
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118053 Persistent Identifier (URN)
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Gesundheit lebenslänglich. Über die Positionierung und die Handlungsspielräume der Erwachsenenbildung [1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Streben nach Gesundheit nimmt in der aktuellen Gesellschaft Einfluss auf beinahe alle Lebensbereiche der Menschen. Nur wer gesund ist, kann Leistung erbringen und wird somit in der Gesellschaft als brauchbar eingestuft Krankheit dagegen ist stets mit sowohl individuellen, als auch mit gesellschaftlichen negativen Folgen verbunden. Ungeachtet der Tatsache, dass der Faktor Gesundheit in starker Korrelation mit dem jeweiligen sozioökonomischen Status der Individuen steht, kommt es zu einer Verlagerung der Gesundheitsverantwortung auf die einzelnen Subjekte, die damit gleichzeitig aufgefordert werden, sich zu jeder Zeit gesundheitsförderlich zu verhalten. Wenn auch die Frage nach der Positionierung der Erwachsenenbildung in Bezug auf den Zwang zur gesundheitlichen Eigenverantwortung in der vorliegenden Arbeit nicht eindeutig beantwortet werden kann, werden gleichwohl aber Handlungsspielräume für den Arbeitsbereich der Erwachsenenbildung ausgelotet, welche das Potential, die ambivalente Situierung des Bildungsbereichs bis zu einem gewissen Grad zu entschärfen, aufweisen. Besondere Beachtung finden in diesem Zusammenhang die Faktoren Angst als Herrschaftsinstrument, Schritt zur Mündigkeit durch Widersetzlichkeit, Trennung der Aspekte Krankheit und Schuld und Eigenmächtigkeit statt Selbstverantwortung.

Zusammenfassung (Englisch)

The pursuit of health influences almost every area of the life of people in current society. Only those who are healthy are able to perform well and are being classified as useful by society. Illness, in contrast, is always connected with negative consequences in private as well as public life. The factor health is also closely connected to the socioeconomic status of an individual. Additionally, there is a relocation of the responsibility for health care to the individual person who is at the same time requested to behave in a health promoting way at any time. Although the question of the position of adult education referring to the individual responsibility of a person for their health cannot be clearly answered in this masters thesis, it leads to several scopes of action in the field of adult education. Those have the potential to disarm the ambivalent situation of the area of education. In this context, special focus is set on fear as an instrument of power, becoming mature through contumacy, separation of illness and guilt as well as highhandedness instead of self-responsibility.