Titelaufnahme

Titel
Randgemeinden innovativer LEADER-Regionen - Prozesse und Strukturen in Peripherräumen unter besonderer Berücksichtigung der Regionalentwicklung
Weitere Titel
Fringe municipalities in innovative LEADER regions -Processes and structures in peripheral areas with regards to regional development
Verfasser/ VerfasserinKohler, Sandro
Begutachter / BegutachterinCede, Peter
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-118043 Persistent Identifier (URN)
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Randgemeinden innovativer LEADER-Regionen - Prozesse und Strukturen in Peripherräumen unter besonderer Berücksichtigung der Regionalentwicklung [3.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Masterarbeit ist es herauszufinden, welche Effekte das LEADER-Programm für Randgemeinden von innovativen LEADER-Regionen hat. Hierzu wurde mittels definierter Parameter wie der Bevölkerungsentwicklung, der Anzahl umgesetzter LEADER-Projekte, beziehungsweise der Summe an lukrierten Fördergeldern ermittelt, welche Region als innovativ anzusehen ist. Diese Parametrisierung ergibt, dass die LAG Energieregion Weiz-Gleisdorf und die LAG Steirisches Vulkanland in der letzten abgeschlossenen LEADER-Periode zwischen 2007-2013 die beiden innovativsten Regionen gewesen sind. Um nun „starke“ wie auch „schwache“ Randgemeinden herauszufiltern, werden die zuvor erwähnten Parameter wie die Bevölkerungsentwicklung, die Anzahl der LEADER-Projekte und die lukrierte Fördergelder mit den Ergebnissen der Interviews verknüpft. Somit ergeben sich in beiden Regionen sowohl eine „schwache“ als auch eine „starke“ Randgemeinde.Die Effekte des LEADER-Programms sind vor allem darin zu spüren, dass ein verstärktes Bewusstsein eingesetzt hat und die Bevölkerung es wieder mehr zu schätzen weiß, was die Region zu bieten hat. Auch ist man stolz auf regionale Produkte, regionales Handwerk und Know-how aus der Region. In den Randgemeinden ist LEADER nur in dem Sinn zu spüren, dass es durch die Stärkung der Region indirekt positive Effekte für alle Gemeinden gibt denkt man etwa an den Tourismus. Durch diese Arbeit wird deutlich, dass das Förderprogramm LEADER, zwar ein wichtiges Element zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes ist, es jedoch nur eine von vielen Maßnahmen ist, um peripher liegende Gemeinden zu entwickeln

Zusammenfassung (Englisch)

This masters thesis aims at examining the effects of the LEADER program on fringe municipalities in LEADER regions. Firstly, one has to constitute what makes a region be considered innovative. Among the determining factors are demographic development, the amount of LEADER projects implemented and the amount of aid money generated. According to these parameters, the LAG Energieregion Weiz-Gleisdorf and the LAG Steirisches Vulkanland were the most innovative in the expired LEADER period of 2007-2013. In order to filter out “strong” and “weak” municipalities, the aforementioned parameters are looked at in conjunction with the interview results. This tells us that both regions contain one “strong” and “weak” municipality respectively. The effects of the LEADER program are evident in the improved awareness and appreciation of the region's offerings by the population. There is also an increased recognition of regional products, craftsmanship and know-how. The fringe municipalities benefit only indirectly in terms of increased tourism in the region.This thesis proves that the LEADER program is an important element for the advancement of the development of rural regions. However, it is merely one of many measures to develop peripheral regions and municipalities.