Titelaufnahme

Titel
Ist es ethisch geboten vorzusorgen? Preppen, das Gesellschaftsmodell der Zukunft?
Weitere Titel
Is it ethically required to provide? Preppen, the model of society in the future?
Verfasser/ VerfasserinFuchs, Melanie Julia
Begutachter / BegutachterinNeuhold, Leopold
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117801 Persistent Identifier (URN)
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Ist es ethisch geboten vorzusorgen? Preppen, das Gesellschaftsmodell der Zukunft? [2.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Masterarbeit wird der Frage nachgegangen, ob es ethisch geboten ist, für Krisen-bzw. Katastrophenfälle vorzusorgen. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen PrepperInnen sowie ihre Bemühungen, Vorsorge zu betreiben. Gründe für dieses Vorgehen sind unterschiedliche Krisen- bzw. Katastrophenszenarien. Der Begriff „Preppen“ leitet sich von dem englischen Wort „to prepare“ ab, was so viel wie „vorbereitet -bzw. bereit sein“, bedeutet. PrepperInnen sind Personen, die sich auf bestimmte mögliche Krisen- und Katastrophenfälle vorbereiten. Ausgangslage der Analyse ist die Lebensart der PrepperInnen und ihre Motivation. Eine relevante Frage in diesem Rahmen: Wieviel Vorsorge und Bevorratung ist objektiv gesehen vernünftig? Um diese Frage zu beantworten, werden u.a. die aktuellen Empfehlungen des österreichischen Zivilschutzverbandes zu Rate gezogen. Die Veränderung der Schutzraumverordnung seit der Zeit des „Kalten Krieges“ verdeutlicht, dass der Zivilschutz an die Herausforderungen der jeweiligen Zeit angepasst wird. Die Frage nach den gegenwärtigen neuen Herausforderungen für den Zivilschutzverband, ist ein weiteres Thema der Arbeit. Dabei werden exemplarisch das Beispiel eines möglichen großräumigen Stromausfalles sowie die daraus resultierenden Folgen beschrieben. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Maßnahmen der PrepperInnen in Österreich, welche man über öffentliche Foren, YouTube und Zeitungsartikel verfolgen kann, weitgehend mit den Empfehlungen des Zivilschutzverbandes decken und keine extremistischen Tendenzen in Richtung Selbstschutz bzw. Staatsverweigerung zu erkennen sind.

Zusammenfassung (Englisch)

This masters thesis addresses the question of whether it is ethically necessary to prepare for crises or disasters. It focuses on preppers as well as their efforts to make provisions. Their actions are based on various crises or disaster scenarios. The term “prepper“ comes from the English verb “to prepare“. Preppers are people who prepare for certain possible crises and disasters. The analysis commences with the preppers lifestyle and their motivation. A relevant question in this connection is: How many precautions and how much stockpiling is reasonable in objective terms? The current recommendations from the Austrian Civil Defence Organisation and others are consulted in order to answer this question. The change in air-raid shelter regulations since the “Cold War“ period make it clear that civil defence is adjusted to meet the challenges posed by the respective periods. This thesis also deals with the issue of the current new challenges for the Civil Defence. At the same time it describes the example of a possible large-scale power outage as well as its resulting. Summing up, we can see that the preppers‘ activities in Austria that can be followed in open forums, YouTube and newspaper articles, largely coincide with the Civil Defence Organisations recommendations and there are no recognisable extremist tendencies towards self-protection or rejection of State rule.