Titelaufnahme

Titel
"Es ist immer Krieg. Hier ist immer Gewalt. Hier ist immer Kampf. Es ist der ewige Krieg." : der Roman "Malina" von Ingeborg Bachmann und seine Übersetzung ins Kroatische
Weitere Titel
"It's always war. Here there is always violence. Here there is always struggle. It is the eternal war." The novel 'Malina' of Ingeborg Bachmann and its translation into Croatian
Verfasser/ VerfasserinKatzengruber, Lisa Maria
Begutachter / BegutachterinPrunc Erich
Erschienen2012
UmfangVI, 125 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Text dt., teilw. kroat. ; Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Bachmann, Ingeborg <Malina> / Übersetzung / Kroatisch / Bachmann, Ingeborg <Malina> / Übersetzung / Kroatisch / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34428 Persistent Identifier (URN)
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"Es ist immer Krieg. Hier ist immer Gewalt. Hier ist immer Kampf. Es ist der ewige Krieg." [0.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema der Diplomarbeit ist der Roman Malina (1971/2004) und dessen kroatische Übersetzung. Der Roman Malina der österreichischen Autorin Ingeborg Bachmann, die bis zur Publikation dieses Prosawerkes vor allem als Lyrikerin bekannt war, wurde von Truda Stama? 1992 ins Kroatische übersetzt. Der Roman zeichnet sich durch den spezifischen Sprachstil Ingeborg Bachmanns, durch zahlreiche Stilmittel, vor allem Rekurrenz und Ellipse, Anspielungen und Verweise auf Musik und Literatur aus.In der vorliegenden Arbeit wird davon ausgegangen, dass die eben erwähnten charakteristischen Stilmittel in der Übersetzung nicht zum Vorschein kommen und somit sowohl Inhalt, als auch der unverkennbare Stil Bachmanns verändert dargestellt werden. Die Sprache des Originals, einschließlich der inhärenten Verweise und Anspielungen, findet sich in der Übersetzung nicht wieder und so wird die intendierte Wirkung einer Würdigung Ingeborg Bachmanns als Prosaautorin verfehlt. Zur Überprüfung dieser Hypothese wird die Übersetzungskritik von Margret Ammann, basierend auf der scenes-and-frames-semantics von Fillmore, herangezogen. Dazu werden in einem ersten Schritt die Funktionen von Translat und Ausgangstext festgestellt, anschließend einzelne Textstellen aus Original und Übersetzung zuerst getrennt voneinander analysiert und hierauf zueinander in Beziehung gesetzt. Aus den untersuchten Textstellen geht hervor, dass sich die Übersetzerin einer anderen Stilebene bedient. Das Stilelement der Wiederholungen, das von Bachmann gerne und oft im Roman eingesetzt wurde, kommt in der Übersetzung kaum zum Vorschein und wirkt sich dadurch auf die Lesart der Übersetzung aus. Das Stilmittel der Ellipse, die vor allem bei Telefongesprächen zum Einsatz kommt, konnte zumeist ausreichend erhalten werden. Die Hypothese, dass sich durch die Veränderung des Stils auch die scenes bzw. Eindrücke bei dem/der LeserIn schwerwiegend verändern und sich somit der Zieltext vom Ausgangstext abhebt, wurde bestätigt.

Zusammenfassung (Englisch)

The Subject of this diploma thesis is the novel Malina (1971), which was written by the Austrian author Ingeborg Bachmann, and its Croatian translation of Truda Stama? (1992). The novel is characterised by a specific style of speech, by a great number of allusions, references of music and literature, as well as by the proper composition of each word. In the present diploma thesis it is assumed that these stylistic devices do just rarely appear in the translation - and therefore not only the content, but also the distinctive style of Bachmann, are represented differently. Furthermore it is assumed that the inherent references and allusions cannot be clearly recovered in the translation. Thus, the intended effect of appreciating Ingeborg Bachmann as a novelist could not be achieved. Margret Amman?s translation review, which is based on the scenes-and-frames-semantics of Fillmore, is used to verify this hypothesis. For a correct use of the model ?Übersetzungskritik?, it is important to consider certain steps. Firstly, the functions of the translation and the original text have to be determined. In a second step, it is necessary to analyse passages of both the translation, and the source text, independently. Ultimately, after an analysis of each individual text, it is necessary to inter-link both of them. As a result of this analysis, it is particularly obvious that the stylistic element of repetition, which Bachmann uses in the novel repeatedly, barely appears in the translation or is highly modified ? whereas the ellipsis, which is primarily used in telephone conversations, is a stylistic device that is adequately transferred from the original text.The hypothesis has proven that scenes and impressions of the readership of a translated text change, when the stylistic register of the original text is altered. The fact that the two texts display a certain divergence can be verified by using the above-mentioned analyzing tool.

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