Titelaufnahme

Titel
Rechtsfragen im Zusammenhang mit All-In-Verträgen / von Jürgen Jöbstl
Weitere Titel
Legal questions in relation to all-in-contracts
Verfasser/ VerfasserinJöbstl, Jürgen
Begutachter / BegutachterinReissner Gert-Peter
Erschienen2011
UmfangXI, 86 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Arbeitsvertrag / Arbeitszeit / Gehalt / Pauschalierung / Österreich / Arbeitsvertrag / Arbeitszeit / Gehalt / Pauschalierung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34072 Persistent Identifier (URN)
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Rechtsfragen im Zusammenhang mit All-In-Verträgen [0.38 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

All-In-Vereinbarungen sind als flexible Entgeltformen immer mehr im Vormarsch. Die Möglichkeit, sämtliche Überstunden inklusive Mehrleistungen durch einen Pauschalvertrag abgelten zu können, wird vor allem bei leitenden Angestellten immer mehr zur Regel. Aber auch bei Arbeitnehmern, die unter dem Anwendungsbereich des AZG fallen, kommt es vermehrt zum Abschluss durch All-In-Vereinbarungen. In diesem Zusammenhang sind natürlich bestimmte Unsicherheiten gegeben und die Zulässigkeit solcher Pauschalvereinbarungen ist in vielen Bereichen fraglich. Laut Rechtsprechung gilt, dass eine Pauschalvereinbarung nur dann als zulässig zu erachten ist, wenn der Grundlohn im Vorhinein bestimmbar ist und die Gesamtpauschale nicht jenen Teil unterschreitet, der dem Arbeitnehmer aufgrund Gesetz oder Kollektivvertrag zusteht. Es muss dabei zwischen echten- und unechten All-In-Vereinbarungen differenziert werden. Bei unechten All-In-Vereinbarungen ist man eher mit geringeren Problemen konfrontiert, weil das Grundgehalt in der Vereinbarung explizit ausgewiesen wird. Anders sieht die Sache hingegen bei echten All-In-Vereinbarungen aus. Hier wird ein Gesamtbetrag angegeben und das Grundentgelt ist nicht ersichtlich. Auch soll in dieser Arbeit auf verschiedene Besonderheiten eingegangen werden. Dazu gehören das Zustandekommen einer solchen All-In-Vereinbarung, die Behandlung der Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit, sowie die Gegebenheit einer etwaigen Sittenwidrigkeit. Auch wird die Möglichkeit behandelt, ob noch weitere Klauselbestandteile in die All-In-Vereinbarung aufgenommen werden können, wie zB die Kombination mit einem Widerrufsvorbehalt, einer Aufsaugklausel oder mit einem Zuschlags-All-In. Ebenfalls beschäftigt sich die Arbeit noch mit den rechtlichen Auswirkungen auf Teilzeit- und Gleitzeitbeschäftigten sowie Personen, auf denen das MSchG anwendbar ist. Letztendlich werden noch die steuerrechtlichen Fragen behandelt, welche im Zusammenhang mit All-In-Vereinbarungen auftauchen.

Zusammenfassung (Englisch)

Nowadays all-in contracts are increasingly gaining ground as a way of payment. Particularly in the case of executive staff members it is becoming the rule to compensate all increased performances with a lump-sum contract. However, also in the case of employees, who are within the scope of the AZG, all-in contracts are gradually coming into use. In this context there still exist some uncertainties, however, and the legal admissibility of such all-in agreements is still questionable in some matters.According to jurisdiction, such all-in agreements are only permissible, if the basic wage has been agreed upon beforehand and the total lump sum does not fall below the sum to be due to the employee because of the law or collective agreements. Here we have to distinguish between real and unreal all-in contracts. In the case of unreal agreements we hardly face any problems because the wage is explicitly stated in the agreement. As far as real all-in contracts are concerned, the situation is quite different. In such cases we only get the total amount and the wage is not clearly evident.In this thesis different aspects shall be considered. This includes conclusion possibilities of all-in contracts right up to possible violations of moral principles. It is also taken into consideration, if further terms, like proviso of cancellation, absorbing clause, or a combination with a extra-charge-all-in, can be added to the agreement.Furthermore this thesis deals with the legal effects on part-time and full-time workers, as well as with people for who the MSchG is applicable. Finally fiscal issues concerning all-in contracts will be addressed.

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