Titelaufnahme

Titel
Mitbestimmung bei Personaldatenerfassung und Beurteilungssystemen / eingereicht von Eva Maria Ogertschnig
Verfasser/ VerfasserinOgertschnig, Eva Maria
Begutachter / BegutachterinMarhold Franz
Erschienen2011
UmfangVI, 76 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Personalinformationssystem / Datenschutz / Österreich / Personalinformationssystem / Datenschutz / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34068 Persistent Identifier (URN)
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Mitbestimmung bei Personaldatenerfassung und Beurteilungssystemen [0.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit sollen die beiden Mitbestimmungstatbestände iSd § 96a Abs 1 ArbVG sowie die mit dieser Thematik verbundenen Rechtsprobleme dargestellt werden. Die beiden Tatbestände ? Personaldatensysteme nach der Z 1 und Personalbeurteilungssysteme nach der Z 2 ? sind nur mit Zustimmung des Betriebsrates rechtswirksam. Diese Maßnahmen können erst durch Abschluss einer Betriebsvereinbarung in den Betrieb eingeführt werden. Eine nicht erteilte Zustimmung kann durch den Spruch der Schlichtungsstelle ersetzt werden. Der Normzweck besteht im Schutz der Arbeitnehmer vor Eingriffen in ihre Persönlichkeitsrechte. Der erste Teil dieser Arbeit soll einen kurzen und allgemeinen Überblick über die ?Betriebsvereinbarung? geben. Im zweiten Teil wird die ?ersetzbare Zustimmung? nach § 96a Abs 1 ArbVG behandelt. Der dritte Teil widmet sich der inhaltlichen Gestaltung des § 96a Abs 1 Z 1 ArbVG und nimmt speziell auf datenschutzrechtliche Problemstellungen Bezug. Der letzte Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung von Systemen zur Beurteilung der betrieblichen Arbeitnehmer iSd § 96a Abs 1 Z 2 ArbVG. In diesem Zusammenhang werden ua einzelne Methoden einer Mitarbeiterbeurteilung, welche in der Praxis Anwendung finden, dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis portrays both co-determination facts of § 96a Abs 1 ArbVG as well as legal issues related to the topic. Both facts of the matter ? personnel data systems according to Z 1 and staff assessment systems according to Z 2 ? are legally effective in connection with the works council?s consent. The introduction of these measures into the company requires the conclusion of a works agreement. A missing consent may as well be replaced by a verdict of the arbitration board. The general purpose of these actions is to protect the employee?s rights and avoid an infringement of personal rights. The first part of this thesis is aimed to give a short and general overview on the term ?works agreement?. The second part deals with the ?replaceable consent? in accordance with § 96a Abs 1 ArbVG. In the third part content and content structure of § 96a Abs 1 Z 1 ArbVG with emphasis on privacy policy are presented. The very last part of this thesis deals with the introduction of staff assessment systems of § 96a Abs 1 Z 2 ArbVG. In this context, inter alia measures of staff assessment already finding application in practice are illustrated.