Titelaufnahme

Titel
Die Pflichtteilsminderung nach § 773a ABGB - neueste Entwicklungen / vorgelegt von Claudia Kletzenbauer
Verfasser/ VerfasserinKletzenbauer, Claudia
Begutachter / BegutachterinFerrari Susanne
Erschienen2012
UmfangVI, 74 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Pflichtteil / Beschränkung / Erbrecht / Österreich / Pflichtteil / Beschränkung / Erbrecht / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-34052 Persistent Identifier (URN)
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Die Pflichtteilsminderung nach § 773a ABGB - neueste Entwicklungen [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Pflichtteilsminderung (§ 773a ABGB), als neues Rechtsinstitut, wurde mit dem ErbRÄG 1989, das mit 1. 1. 1991 in Kraft getreten ist, in die österreichische Rechtsordnung eingeführt. Dem Erblasser wurde damit die Möglichkeit eingeräumt, unter bestimmten Voraussetzungen den Pflichtteil der Noterben auf die Hälfte herabzusetzen. Mit der vorliegenden Diplomarbeit wird versucht, den Inhalt des § 773a ABGB aufzuzeigen, die einzelnen Tatbestände beziehungsweise die Voraussetzungen für die Vornahme der Pflichtteilsminderung näher zu erläutern und auf die Problematik der Beurteilung dieser einzelnen Erfordernisse und die verschiedenen Ansichten von Lehre und Rechtsprechung einzugehen. Es wird dargestellt, wie sich der § 773a ABGB im Laufe der Jahre verändert beziehungsweise weiterentwickelt hat. Des Weiteren wird auf jene Bestimmungen Bezug genommen, die mit der Pflichtteilsminderung im Zusammenhang stehen (§§ 767 Abs 2, 771, 772, 779 Abs 2 ABGB). Es wird der Unterschied zur Enterbung erläutert und schließlich die Bedeutung und die Sinnhaftigkeit des Pflichtteilsrechts beziehungsweise der Pflichtteilsminderung beurteilt. In Folge werden Argumente für und gegen das Pflichtteilsrecht sowie die Pflichtteilsminderung angeführt und Vorschläge aufgezeigt, wie die Pflichtteilsminderung in Zukunft ausgestaltet sein könnte. Abschließend wird kurz auf die verfahrensrechtlichen Besonderheiten bei der Erlangung einer Erbschaft im Bezug auf die Noterben eingegangen.

Zusammenfassung (Englisch)

The ErbRÄG 1989 introduced the legal concept of reduction of the legal portion according to § 773a ABGB into the Austrian legal system. Under certain conditions the decedent is given the possibility to reduce the legal portion by half. This thesis illustrates the content of § 773a ABGB by covering the facts of this case. It further analyzes the conditions for the reduction of the legal portion implied, addresses the problem of assessing this paragraph?s individual facts and illustrates its different views by doctrine and jurisprudence. Furthermore, the annual development of § 773a ABGB is shown as well as a reference to the legal requirements (§§ 767 Abs 2, 771, 772, 779 Abs 2 ABGB) which are in connection with the reduction of the legal portion is drawn. It explains the difference to the legal term disinheritance and assesses the importance and usefulness of the legal portion and its reduction, while stating arguments for as well as against it. This thesis further provides a future outlook on development and enhancements in this field. Finally, a brief analysis of the procedural characteristics in gaining an inheritance has been done.