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Title
Wie stressig sind Bankenstresstests? / Josef Matthias Windbacher
AuthorWindbacher, Josef Matthias
CensorFischer Edwin
Published2011
DescriptionVI, 71 Bl. : Zsfassung ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2011
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Stresstest / Bank / Stresstest / Bank / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33901 Persistent Identifier (URN)
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Wie stressig sind Bankenstresstests? [1.41 mb]
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Abstract (German)

Betrachtet man die derzeitige globale Finanzkrise, so hat der Begriff Stresstest mittlerweile einen prominenten Stellenwert eingenommen. Dieser besteht aus individuell stressigen Szenarien, welche verschiedenste Risikofaktoren, beispielweise das Markt- oder Kreditrisiko, umschließen. Damit soll die Wertänderung eines Portfolios durch zumeist hypothetische Szenarien analysiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist bei näherer Betrachtung relativ gering, jedoch plausibel genug um Anerkennung zu finden. Im heutigen Risikomanagement einer Bank dürfen Stresstests nicht mehr fehlen, da sie mit ihren Szenarien auch signifikante Zusammenhänge in der Bewertung von Portfolios erfassen.Reflektiert man die Vergangenheit, so wurden Stresstests gerne so konstruiert, dass es keinen Stress mit den Ergebnissen gab. Die Parameter wurden oft so gewählt, dass noch ein akzeptabler Wert zustande kam. Die Problematik bei der Konstruktion eines Stresstest besteht in der Auswahl der Szenarien bzw. der integrierten Risikofaktoren und Parameter. Die Schwierigkeit dabei liegt genau in der Gestaltung dieser. Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit richtet sich auf den EU-weiten Stresstest 2010. Diesbezüglich gab es schon vor Veröffentlichung der Ergebnisse große Skepsis. Diese wurde zum Teil ex post gerechtfertigt, weil u.a. bekannt wurde, dass sich die Stressszenarien nur auf die kurzfristigen Handelsbücher einer Bank konzentrierten. Somit konnten Umbuchungen der risikobehafteten Bestände in das langfristige Bankbuch vorgenommen werden. Desweiteren wurde, trotz des drohenden Ausfalls Griechenlands, kein Staatsbankrott simuliert. Diese Arbeit wird im Folgenden zeigen, ob der Stresstest seinem Namen auch gerecht wurde.

Abstract (English)

Looking at the current global financial crisis, the term stress test has now taken a prominent role. This consists of individual stressful scenarios which various risk factors, such as the market or credit risk, enclose. This should analyze the value of a portfolio by changing hypothetical scenarios. The probability is relatively low on closer inspection; however, they are plausible enough for recognition. In today's risk management of banks stress tests may miss no more, because they capture with their scenarios also significant correlations in the evaluation of portfolios.Reflecting the past, stress tests were designed that way of getting no stress with the results. The parameters were often chosen so that there is an acceptable value. The problem with the construction of a stress test is the selection of scenarios or the integrated risk factors and parameters. The difficulty lies precisely in the design of these.The main focus of this work focuses on the EU-wide stress test 2010. In this regard, it was even before publication of the results of much skepticism. This was partly justified ex post, because it became known that the stress scenarios focused only on short-term trading books of a bank. Thus transfers could be made the risky portfolios in the long-term bank book. Furthermore, was simulated in spite of the imminent failure of Greece, no bankruptcy. This work will hereafter show that the stress test was also justified his name.