Titelaufnahme

Titel
Bildung im Alter : Bildungsmotive und Bildungshemmnisse im dritten Lebensalter anhand von vier ExpertInneninterviews / vorgelegt von Anita Adam
Verfasser/ VerfasserinAdam, Anita
Begutachter / BegutachterinEgger Rudolf
Erschienen2011
Umfang102 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl.
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Alter / Bildung / Alter / Bildung / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33852 Persistent Identifier (URN)
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Bildung im Alter [0.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bildung beschränkt sich gegenwärtig nicht mehr auf die biografischen Phasen von Kindheit, Jugend und Arbeitsleben, sondern ist auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben not-wendig, sinnvoll und in hohem Maße bereichernd. Die Arbeit setzt sich deshalb mit der gro-ßen Bedeutung der Bildung im Alter auseinander, welche vor dem Hintergrund des lebenslan-gen Lernens, des demografischen Wandels sowie der Zunahme der individuellen Vielfalt und Pluralität der Lebensstile von älteren Menschen an Wichtigkeit gewinnt. Bildungsteilnahme ist eine Möglichkeit für Ältere, ihre Lebenssituation neu und erfüllend zu gestalten und weiterhin aktiv an der Gesellschaft teilhaben zu können. Doch obwohl die Bedeutsamkeit der Bildung im Alter heute hinreichend bekannt ist, nimmt die Teilnahme an formaler und non-formaler Bildung mit Eintritt in den Ruhestand stark ab. Vor diesem Hintergrund werden Bil-dungsmotive und -hemmnisse von Menschen im dritten Lebensalter anhand einer qualitativen Untersuchung in Form von vier ExpertInneninterviews analysiert, um herauszufinden, welche spezifischen Gründe für bzw. gegen die Teilnahme an organisierten Bildungsprozessen ver-antwortlich sind. Durch das Aufzeigen und Sichtbarmachen der Motive ist es in weiterer Fol-ge möglich, allfällige Maßnahmen für Politik und Bildungsinstitutionen abzuleiten, um ältere Menschen zur Teilnahme an Bildung zu motivieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Presently, education is not limited anymore to the biographical phases of childhood, youth and working life, but is also necessary, useful and highly enriching after leaving professional life. This master thesis therefore deals with the great importance of education in old age which in light of lifelong learning, demographic change and the increasingly individual lifestyles of older people becomes even more important. Participating in education also after professional life is a possibility for the elderly to reorganize their life situation, actively participate in the society and consequently live a redeeming life. Although the great importance of education in old age is well known, the participation in formal and non-formal education sharply decreases upon retirement. Against this background, this thesis on the basis of a qualitative research in the form of four interviews with experts analyses the motives and obstacles of education of people of the third age to find out the reasons responsible for the participation or non-participation in organized educational processes. Identifying and making the motives visible allows to derive measures for politics and educational establishments to motivate older people to participate in education.