Titelaufnahme

Titel
Lernen in einem soziokratischen Unternehmen - am Beispiel der Designagentur "Fabrique"
Weitere Titel
Learning within a sociocratic company - using the example of the design agency Fabrique
Verfasser/ VerfasserinTauber, Sandra
Begutachter / BegutachterinEgger, Rudolf
ErschienenGraz, 2017
HochschulschriftKarl-Franzens-Universität Graz, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Abweichender Titel laut Übersetzung des Verfassers/der Verfasserin
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-117672 Persistent Identifier (URN)
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Lernen in einem soziokratischen Unternehmen - am Beispiel der Designagentur "Fabrique" [4.12 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die Wissensgesellschaft und die Globalisierung stehen Unternehmen neuen Herausforderungen gegenüber: Sie müssen im Wettbewerb überzeugen, flexibel auf Veränderungen reagieren und sich innovativ zeigen. Einen Weg dies zu erreichen, stellt das Lernen der MitarbeiterInnen und der Organisation dar. Allerdings kann das Lernen in und von Unternehmen durch herkömmliche Organisationsformen gehemmt werden, weswegen Betriebe gefordert sind, neue Ansätze zu finden, die ein Lernen unterstützen. Ein Beispiel für solch eine neue Organisationsform bildet die Soziokratie. Dieser, noch relativ unerforschte, systemtheoretische Organisationsansatz sieht sich selbst als Mittel alle MitarbeiterInnen ins Unternehmen miteinzubinden, um lösungsorientierter, vernetzter und innovativer arbeiten zu können. Das Forschungsinteresse dieser Arbeit liegt darin, herauszufinden, ob und wie die Soziokratie dazu beitragen kann, das Lernen der MitarbeiterInnen, aber auch des Unternehmens an sich, zu fördern. Nachdem sich der Theorieteil der Arbeit anhand von wissenschaftlicher Literatur mit dieser Thematik auseinandersetzt, ermöglicht der Empirieteil mithilfe einer Fallstudie, durchgeführt in der niederländischen Designagentur Fabrique, einen praktischen Einblick in das Lernen in und von einem soziokratischen Unternehmen. Leitfadeninterviews sowie eine Daten- und Dokumentenanalyse konnten zeigen, dass die Soziokratie vor allem das kooperative und partizipative Lernen fördert. Dadurch, dass das gemeinsame Erreichen von Unternehmenszielen im Vordergrund steht, alle Zugang zu relevanten Informationen haben und wenig Konkurrenzdruck vorhanden ist, vertrauen sich die MitarbeiterInnen und unterstützen sich gegenseitig beim Lernen, wodurch ein Wissensfluss ermöglicht wird. Weiteres entstehen, angeregt durch die Mitsprachemöglichkeiten, Partizipation und erhöhter Verantwortung, Ideen und Gedanken, die sich für das organisationale Lernen als förderlich erweisen.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to the knowledge society and globalization, companies are constantly confronted with new challenges: They are forced to maintain their position in the global competition, flexibly react to changes and be innovative at the same time. The learning of the employees and the organization itself, can be one way to achieve these aspects. However, the former can be inhibited by traditional organizational structures which is the reason why companies are often challenged to find new approaches to support the process of learning. An example for such a new approach is Sociocracy, which is still very poorly researched. This organizational approach with a system theoretic background, can afford an opportunity to integrate all members of staff within a company, in order to work more solution-oriented, interconnected and innovative. The research interest of this master thesis concerns the aspect of whether and how Sociocracy can positively influence the learning process of the employees, but also of the company itself. As the theoretical part of the thesis discusses scientific literature on this topic, the empirical part allows a more practical approach to the learning in and from a sociocratic organization. For this reason, a case study conducted at the Dutch design agency Fabrique is introduced. Sociocracy, as revealed in guide-oriented-interviews and a data and document analysis, especially supports the cooperative and the participative learning. The mere fact that the achievement of a common purpose is in the foreground of the work, with everyone having access to relevant information, leads to employees trusting and therefore supporting each other in the process of learning. Furthermore, the pressure of competition decreases, which enables a stream of knowledge. Additionally, the possibility of co-determination, participation and a higher level of responsibility, supports the organizational learning, by encouraging employees to bring in new ideas and thoughts.