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Title
Let's talk about ... : sexuelle Bildung als Beitrag zur spätmodernen Sexualkultur / vorgelegt von Doris Diethart
AuthorDiethart, Doris
CensorSorgo Gabriele
Published2011
Description129 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
Institutional NoteGraz, Univ., Masterarb., 2011
Annotation
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Sexualerziehung / Geschichte / Sexualerziehung / Geschichte / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33821 Persistent Identifier (URN)
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Let's talk about ... [0.96 mb]
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Abstract (German)

Ausgehend von der Annahme, dass der Umgang mit und das Verständnis von Sexualität aufgrund ihrer kulturellen Prägung einem stetigen Wandel unterworfen und durch historische Entwicklungen bedingt ist, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit gesellschaftlichen Veränderungsdynamiken, welche die sexualkulturelle Landschaft der Spätmoderne maßgeblich beeinflussen. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf Strukturen und Prozesse westlicher Gesellschaften gelegt. Zum einen wird Sexualität in einem geschichtlichen Kontext beleuchtet, wobei auf den Stellenwert von Sexualität in früheren Epochen eingegangen wird. Zum anderen wird ein Abriss der familiären, partnerschaftlichen und intimen Lebenswelten geboten, welcher die vorherrschende Sexualkultur skizzieren soll. Es wird verdeutlicht, dass sich Sexualität im 21. Jahrhundert zu einem vielschichtigen und individuell gestaltbaren Gut transformiert hat. Weiters wird aufgezeigt, dass sexuelles Handeln und Erleben auf Entwicklung und Reifung angelegt und durch lebenslange Lernprozesse sowie durch Bildungsangebote veränderbar sind. Der Begriff der ?Sexuellen Bildung? erweist sich dabei als grundlegend. Es wird hinterfragt, welchen Beitrag sexuelle Bildung zur vorherrschenden Sexualkultur leisten kann beziehungsweise wie diese konzipiert sein sollte, um Bildungsmomente zu arrangieren, die das Individuum dazu anregen, seinen sexuellen Entwicklungsprozess selbstbestimmt und konstruktiv zu gestalten.

Abstract (English)

Based on the assumption that dealing with and understanding of sexuality because of their cultural background is subjected to permanent change and due to historical development, the present work deals with social dynamics of change that affect the sexual cultural landscape of late modernity significantly. The main attention will be given to structures and processes of western societies. First, sex is illuminated in a historical context, whereby the importance of sexuality in earlier eras is being discussed and, second, an outline is given of the family, cooperative and intimate life worlds, which will outline the dominant sexual culture. It is argued that sexuality in the 21st century has transformed into a complex and individually designed property. Furthermore, it is shown that sexual action and experience are aligned on development and maturation and can be changed through lifelong learning as well as education. Thereby the term ?sexual education? is essential. It is questioned, which contribution sexual education can make to the current sexual culture or how it should be designed to arrange educational factors which encourage the individual to make his sexual development process self-determined and constructive.