Titelaufnahme

Titel
Barrieren für nachhaltigen Konsum - Gründe für den Value-Action Gap bei zu nachhaltigem (Lebensmittel-) Einkauf motivierten KonsumentInnen in Graz / Birgit Neumann-Rieser
Verfasser/ VerfasserinNeumann-Rieser, Birgit
Begutachter / BegutachterinPrisching Manfred
Erschienen2011
Umfang87 Bl. : Zsfassung
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Verbraucherverhalten / Nachhaltigkeit / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33798 Persistent Identifier (URN)
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Barrieren für nachhaltigen Konsum - Gründe für den Value-Action Gap bei zu nachhaltigem (Lebensmittel-) Einkauf motivierten KonsumentInnen in Graz [0.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Barrieren für nachhaltigen Konsum ? Gründe für den Value-Action Gap bei zu nachhaltigem (Lebensmittel-) Einkauf motivierten KonsumentInnen in GrazEin alltäglich relevantes, jede Einzelperson betreffendes Anwendungsgebiet von Nachhaltigkeit ist der Konsum. Die immer wieder belegte Diskrepanz zwischen einer weit verbreiteten Nachhaltigkeitsbefürwortung und einem eher wenig sozial- und umweltverträglichen Verhalten (der ?Value-Action Gap?) trifft ebenso auf die Umsetzung nachhaltigen Konsums zu. Die verfolgte Forschungsfrage zielt daher darauf ab, Umsetzungsmöglichkeiten alltäglichen (Lebensmittel-)Konsums aufzuzeigen wie auch herauszufinden, welche Hindernisse sich hierbei ergeben. Neben individuellen liegt der Fokus vor allem auf strukturellen Barrieren für nachhaltigen Konsum. Mittels episodischer,teilstandardisierter Interviews wurden elf Personen aus dem Raum Graz befragt, die nachhaltige Kriterien in Einkaufssituationen zumindest teilweise umsetzen. Um die Handlungsebene stärker zu erfassen, wurden zusätzlich von den Befragten ausgefüllte Einkaufsprotokolle einbezogen. Die Auswertung erfolgte nach dem Prinzip der GroundedTheory. Aus den Daten wurden unterschiedliche Arten von Verhaltensintentionen zur Umsetzung von nachhaltigem Konsum sowie verschiedene Barrieren struktureller und individueller Natur abgeleitet. Es zeigte sich, dass viele ursächliche Bedingungen (z.B. Bewusstseinsprozesse) vonnöten sind, damit Barrieren überhaupt als solche wahrgenommen werden. Deren Überwindung hängt insbesondere davon ab, ob die Produktauswahl nachnachhaltigen Kriterien ausgerichtet wird oder nach anderen Aspekten (beispielsweise nach dem Angebot des nächstgelegenen Einkaufsstandorts). Vor allem kreative und optimistisch motivierte Strategien erwiesen sich als hilfreich beim Versuch, Barrieren für nachhaltigen Konsum zu überkommen.

Zusammenfassung (Englisch)

Barriers to Sustainable Consumption: Reasons for the Value-Action Gap of Consumers with Motivation for Sustainable (Food) ShoppingAn area of sustainability that refers to every single person and is applicable to everyday life is consumption. The consistently documented discrepancy between a widespread approval of sustainability and a rather low level of socially and environmentally compatible behaviour (the ?value-action gap?) also applies to the realisation of sustainable consumption. The pursued research question is therefore aimed at finding ways to implement sustainability in regards to everyday (food) consumption. By means of episodic, partly standardized interviews, eleven persons from the city of Graz were questioned, who were found to perform sustainable shopping patterns to at least some extent. For a stronger grasp of the action level, additional shopping records completed by the respondents were included. The analysis occurred according to the principle of the Grounded Theory. From the data, different kinds of behavioural patterns as well as various structural and individual barriers that can contribute to the realisation of sustainable consumption were deduced. Several causal conditions (e.g. awareness processes) were found to be necessary to cognate and recognize barriers as such. The overcoming of barriers in particular depends on the orientation towards product choice according to sustainable criteria, or other aspects, for example the product range of the nearest shopping centre. Particularly creatively and optimistically motivated strategies proved to be helpful while attempting to overcome barriers to sustainable consumption.