Titelaufnahme

Titel
Mediatisierungsprozesse und musizierendes Verhalten / vorgelegt von Sebastian Schutti
Weitere Titel
Mediatization processes and musical behavior
Verfasser/ VerfasserinSchutti, Sebastian
Begutachter / BegutachterinJauk Werner
Erschienen2011
Umfang83 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Musik / Medien / Musik / Medien / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33727 Persistent Identifier (URN)
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Mediatisierungsprozesse und musizierendes Verhalten [0.39 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Medien und ihre technologischen Entwicklungen sind einem ständigen Fortschritt unterworfen. Der Einfluss auf die Lebensumstände der Menschen ist dabei äußerst beachtenswert. In dieser Arbeit soll diese Einflussnahme am Beispiel der Musik im Allgemeinen und dem musizierenden Verhalten im Speziellen betrachtet werden. Die Allgemeine Betrachtung versucht mit Hilfe der Mediamorphose-Theorie, das Verhältnis zwischen medialen Entwicklungen und Musik als Teil der Medienwelt zu verdeutlichen.Anschließend wird ein Blick auf die Popkultur geworfen, die in ihrer Entstehung von den medialen Möglichkeiten mitbestimmt wird. Rock ?n? Roll, Beatmusik, Rock, Disco, Punk, Pop und Techno sind dabei einige Stationen der Popmusik, die ein bestimmtes musizierendes Verhalten probagiert. Originäres, körperbestimmtes Musizieren und Hedonismus-geleitetes Experimentieren sind hierbei definitorische Aspekte der Popkultur. Besonders in der Techno-Culture wird augenscheinlich, dass die Medien nicht nur Einflussfaktor sind, sondern auch selbst beeinflusst werden. ?Hackertum? und unbefangener, spielerischer Umgang mit Medientechnologien werden in der Medienentwicklung miteinbezogen.Ein weiterer wichtiger Aspekt des musizierenden Verhaltens im Pop ist die Körperlichkeit. Musikalischer Ausdruck (Musikproduktion) und musikalischer Eindruck (Musikrezeption) aktivieren physiologisch und emotional. Hedonismus und Körperlichkeit definieren das musizierende Verhalten der Popkultur und beeinflussen damit mediale Entwicklungen und ihre Technologien.Im zweiten großen Abschnitt wird, ausgehend von den genannten Prämissen, ein Blick auf die technische Entwicklung digitaler Instrumente und musikalischer Interfaces geworfen. Dabei werden sowohl historische als auch gegenwärtige Strömungen behandelt. Im letzten Kapitel stehen sogenannte ?Mobile Devices? und ihre momentanen und zukünftigen musikalischen Möglichkeiten im Blickfeld.

Zusammenfassung (Englisch)

Media and their technological developments are subjected to constant progress. Their impact on the lives of the people is highly eminent. In this thesis, this influence should be considered on the example of music in general and the music-making behavior in particular. The General consideration tries to use the ?Mediamorphose? theory by Blaukopf and Smudits to clarify the relationship between media developments and music as part of the media world.After that, this paper takes a look on the pop culture that is influenced by the development of the media. Rock 'n' roll, beat music, rock, disco, punk, pop and techno are some of the stages of pop music, which communicate a particular musical behavior. Originary, body-specific music-making and hedonism-led experimentation are defining aspects of pop culture. Especially the techno-culture is an evidence that the media are not only factors of influence, but influenced as well. Through the technoculture "hackerism" and unbiassed, playful use of media technologies are involved in media development.Another important aspect of musical behavior in Pop is the physicalness. Musical expression (music production) and musical impression (music perception) activate physiologically and emotionally. Hedonism and physicalness define the musical behavior within the pop culture and they affect the development of the media and their technologies.Based on the mentioned premises, the second major section casts a glance at the technical development of digital musical instruments and interfaces. This includes the discussion on historical and current trends. In the last chapters the theses takes a look at so-called "mobile devices" and its current and future musical possibilities.

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