Titelaufnahme

Titel
Maßnahmen und Instrumente zur Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden - ein Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz / vorgelegt von Sandra Meier
Verfasser/ VerfasserinMeier, Sandra
Begutachter / BegutachterinSchleicher Stefan
Erschienen2011
Umfang115 Bl. : Zsfassung + 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Masterarb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Schweiz / Energiebewusstes Bauen / Österreich / Schweiz / Energiebewusstes Bauen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33623 Persistent Identifier (URN)
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Maßnahmen und Instrumente zur Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden - ein Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz [1.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Energieeffizienzpotentialen von Gebäuden. Rund 30% des österreichischen Endenergieverbrauchs ist auf den Gebäudebereich zurückzuführen. In diesem Sektor besteht das derzeit größte Potential für Energieeffizienzverbesserungen. Konkret beleuchtet diese Arbeit die politischen Rahmenbedingungen sowie Instrumente und Maßnahmen in Österreich und der Schweiz, welche geschaffen wurden, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu steigern. Die Schweiz hat ein CO2- und ein Energiegesetz entwickelt, worauf alle energiepolitischen Strategien, Maßnahmen und Instrumente - auch für den Gebäudebereich - aufbauen. Österreich richtet seine Strategieplanung im Gebäudebereich überwiegend nach Richtlinien der EU aus, eine gesetzliche Verbindlichkeit von Klimaschutzzielen gibt es nicht. Ein Vergleich der existierenden politischen Rahmenbedingungen sowie der Instrumente und Maßnahmen in den beiden Ländern, zeigt die Schwächen und Stärken in den Systemen der beiden Länder. Auf diesen Resultaten aufbauend, können konkrete Empfehlungen abgegeben werden, wie Österreich seine Rahmenbedingungen überarbeiten kann, sowie welche neuen Instrumente eingeführt werden können, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich stärker zu fördern. Ausgehend von der Empfehlung einer gesetzlichen Verankerung von Klimaschutzzielen wird die Einführung einiger neuer politischer Instrumente, die in der Schweiz bereits erprobt sind, vorgeschlagen. Weiters wird empfohlen, die Vorbildwirkung im Bereich der öffentlichen Gebäude zu erhöhen, sowie einige bereits existierende politische Instrumente in ihrer Umsetzung zu überarbeiten. Alle genannten Empfehlungen können einen ökologischen, ökonomischen und/oder sozialen Nutzen liefern. Außerdem können diese einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich und in weiterer Folge zum Klimaschutz leisten.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper deals with the topic of energy efficiency in buildings. In Austria, about 30% of total final energy is consumed by the building sector. Comparing to other sectors, the highest potential for an increase in energy efficiency exists in the building sector. This paper investigates the political frameworks as well as the implemented political instruments and measurements in Austria and Switzerland that have been developed to foster energy efficiency in buildings. In Switzerland, the politicians enacted a CO2-emission-law and an Energy law that are used as an initial point for energy strategies, instruments and measurements concerning the building sector. In Austria, no legal framework for CO2-emissions or energy goals exists. Austria?s national political strategies concerning the building sector are mostly orientated on directives by the European Union. A comparison of the existing political frameworks and the political instruments and measurements of both countries illustrates the strength and the weaknesses of the two systems in the two countries. Based on those results, the paper gives Austria some recommendations how changes in the current political framework can be done and which new political instruments should be introduced to enhance energy efficiency in buildings. The first recommendation is the creation of a legal framework concerning climate and energy goals in Austria. Furthermore, the implementations of some new instruments - that already exist in Switzerland ? are suggested for Austria. Another recommendation is the encouragement of the public sector to act more as a role model within their buildings. The last recommendations deal with the revision of already im-plemented instruments. All mentioned recommendations can create an ecological, economical and/or social benefit. Furthermore, all recommendations can contribute to higher energy efficiency in the building sector and what is more, can contribute to cli-mate protection.