Titelaufnahme

Titel
Reliabilität und Validität zweier amerikanischer Fragebögen zur Erfassung von Gründen für die Nicht-Teilnahme an körperlicher Aktivität bei jugendlichen Mädchen / vorgelegt von Stefanie Matouschek
Verfasser/ VerfasserinMatouschek, Stefanie
Begutachter / BegutachterinTitze Sylvia
Erschienen2011
Umfang174 Bl. : 2 Zsfassungen + 1 CD-ROM ; graph. Darst.
HochschulschriftGraz, Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. und engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Mädchen / Körperliche Aktivität / Aversion / Fragebogen / Mädchen / Körperliche Aktivität / Aversion / Fragebogen / Online-Publikation
URNurn:nbn:at:at-ubg:1-33588 Persistent Identifier (URN)
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Reliabilität und Validität zweier amerikanischer Fragebögen zur Erfassung von Gründen für die Nicht-Teilnahme an körperlicher Aktivität bei jugendlichen Mädchen [5.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Studie war es, zwei Fragebögen, einen zur Abneigung und einen zur Freude gegenüber körperlicher Aktivität aus dem Englischen zu übersetzten, auf ihre Reliabilität und Validität in Bezug auf Bewegung zu überprüfen und potentielle Einflussfaktoren auf die körperliche Aktivität jugendlicher Mädchen zu identifizieren.Methode: Die ?Mädchen Disinclination Studie? (MÄD*-Studie) wurde mit einer repräsentativen Stichprobe von 190 Grazer Schülerinnen im durchschnittlichen Alter von 13,5 Jahre durchgeführt. Die MÄD*-Studie umfasste eine einmalige Befragung (mittels Fragebogen), eine über sieben Tage laufende Bewegungsmessung mittels Accelerometer/Pedometer und eine Erhebung der körperlichen Aktivität mittels Bewegungstagebuch. Ergebnisse: Der Fragebogen zur Abneigung gegenüber körperlicher Aktivität konnte in der deutschen Fassung nicht reproduziert werden, jedoch lieferte eine explorative Faktorenanalyse eine inhaltlich und statistisch zufriedenstellende Zweifaktorenstruktur. Faktor 1, ?die körperlichen und strukturellen Barrieren? (? = 0,83) und Faktor 2, die ?wahrgenommene Bewegungskompetenz? (? = 0,88) beschreiben 35,9 % der Gesamtvarianz. Zwischen den beiden Faktoren und dem Aktivitätsniveau konnte kein Zusammenhang gefunden werden. Es korrelierten jedoch einzelne Items aus Faktor 1 mit dem Aktivitätsniveau der Mädchen. Mit der Übersetzung des Fragebogens zur Freude an körperlicher Aktivität konnte für den deutschsprachigen Raum ein reliables und valides Messinstrument erstellt werden (? = 0,88). Die Korrelationsanalysen zeigten schließlich einen negativen Zusammenhang zwischen Pubertätsstatus und Bewegung sowie einen positiven Zusammenhang zwischen Freude an körperlicher Aktivität und dem Aktivitätsniveau. Diese Ergebnisse sollte zum Anlass genommen werden, weitere Studien zur Überprüfung von Bewegungsbarrieren von jugendlichen Mädchen durchzuführen. Dabei sollten die Messinstrumente und die Zusammenhänge bei größeren Stichproben noch einmal überprüft werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Purpose: Physical activity especially among girls during adolescence is declining. The reasons therefore are not well explored. This study aimed at reproducing two English questionnaires for the German language (one describes the disinclination to physical activity and the other one deals with the enjoyment of physical activity). Another aim was to examine correlations between potential determinants of physical activity and the objectively measured physical activity behavior among adolescent girls.Methods: One hundred and ninety girls from Graz (mean age: 13,5 years) took part in the ?Mädchen Disinclination Studie? (MÄD*-Studie). They completed the questionnaire, wore an accelerometer or pedometer for 7 days and completed a physical activity diary. Results: The five-factor result of the English ?girls? disinclination questionnaire? could not be replicated. An explorative factor analyses with the translated items supported a two-factor solution (Factor 1: physical and structural barriers. ? = 0.83; Factor 2: perceived competence in physical activity. ? = 0.88). However, there were no statistically significant correlations between the two factors and the girls? physical activity behavior. Correlations were only found between some items of factor 1 and the girls? physical activity behavior. The German version of the enjoyment scale has been shown to be reliable and valid (? = 0.88) to predict physical activity among adolescent girls. The study also shows a negative correlation between physical activity and the pubertal status as well as a positive correlation between the enjoyment of being physically active and the physical activity behavior. Conclusion: This study was the first step to build reliable and valid instruments about advantages and barriers of physical activity among adolescent girls. Further studies are needed to re-examine the applied questionnaires and their correlations with physical activity with a bigger sample size.